Unter falschem Namen beim FCK

Zweibrücken. Es regnet in Zweibrücken, die Menschen huschen unter ihren großen Regenschirmen durch die Hauptstraße. Dieter Schönborn bleibt vor dem Pressezentrum des Pfälzischen Merkur stehen, nimmt den angebotenen Kaffee dankend an. Bei diesem Wetter tut das Heißgetränk gut. Dann erzählt er. Schönborn ist in Zweibrücken kein Unbekannter. "1957, mit 17 Jahren, bin ich zum 1

Zweibrücken. Es regnet in Zweibrücken, die Menschen huschen unter ihren großen Regenschirmen durch die Hauptstraße. Dieter Schönborn bleibt vor dem Pressezentrum des Pfälzischen Merkur stehen, nimmt den angebotenen Kaffee dankend an. Bei diesem Wetter tut das Heißgetränk gut. Dann erzählt er. Schönborn ist in Zweibrücken kein Unbekannter. "1957, mit 17 Jahren, bin ich zum 1. FC Kaiserslautern gegangen. Damals spielte Fritz Walter noch. Ein Jahr hab ich noch mit ihm zusammengespielt, bevor er aufhörte", berichtet der heute 71-Jährige. Weil er mit 17 Jahren damals aber noch gar nicht dort spielen durfte, lief er ein Jahr lang unter dem falschen Namen Hoffmann auf. "Das war lustig, später fragten mich zwei bei der Bundeswehr, warum ich jetzt Schönborn hieße, mein Name sei doch Hoffmann", erzählt der Zweibrücker weiter, der seine Fußballerkarriere in der Jugend des SV Ixheim begann. Die Sache mit dem falschen Spielernamen sei jedoch irgendwann aufgeflogen, ohne größere Konsequenzen. Noch heute besucht Dieter Schönborn hin und wieder Spiele des 1. FCK. "Aber lieber die, bei denen nicht so viel los ist." uoAuch heute freut sich die Merkur-Redaktion zwischen zehn und elf Uhr auf ein nettes Gespräch mit ihren Lesern vor der Hauptstraße 66. Für Fragen und Anregungen zur Verfügung steht Merkur-Redakteurin Ulrike Otto.