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Über 1000 Euro für Tschernobyl-Opfer erlaufen

Über 1000 Euro für Tschernobyl-Opfer erlaufen

Zweibrücken. "Hilfe für Kinder in Tschernobyl", so titelten Ann-Kathrin Benoist, Denise Heilmann, Anne Kennel, Janina Maurer und Alina Sachs ihre Hilfsaktion für hilfsbedürftige Kinder, die noch heute unter der Atomkatastrophe von Tschernobyl zu leiden haben. Über 1000 Euro brachte das Quintett zusammen

Zweibrücken. "Hilfe für Kinder in Tschernobyl", so titelten Ann-Kathrin Benoist, Denise Heilmann, Anne Kennel, Janina Maurer und Alina Sachs ihre Hilfsaktion für hilfsbedürftige Kinder, die noch heute unter der Atomkatastrophe von Tschernobyl zu leiden haben. Über 1000 Euro brachte das Quintett zusammen. Willi Frohn, Vorsitzender des Vereins "Hilfe für Tschernobyl geschädigte Kinder" kam extra aus Köln mit der Bahn angereist, um den Zweibrücker Schülerinnen für ihre beispielgebendes Projekt zu danken.Ferienzeit, Zeit des Ausspannens und Erholens. Nicht aber für Anna-Kathrin Benoist, Denise Heilmann, Anne Kennel, Janina Maurer und Alina Sachs. Für ihr Hilfsprojekt knieten sie sich auch in den Ferientagen mächtig rein, schufen eine passende Atmosphäre für einen Gästeempfang und bewiesen damit zugleich, dass die schulischen Vorgaben, nämlich sic mit projektorientiertem Arbeiten vertraut zu machen, auf einen fruchtbaren Boden fielen. Der Beweis für eigenverantwortliches Arbeiten sollte erbracht werden. Klassenlehrerin und Projektbetreuerin Carola Christian-Meyer: "Das Abschlussprojekt war ein wesentlicher Bestandteil der Abschlussprüfung in dieser Schulform." Voll des Lobes ist ebenso die stellvertretende Schulleiterin Roswitha Müller, die meinte, dass mit diesem Projekt auch die schulische Projektarbeit generell aufgewertet wurde.

Vor dem Hintergrund des Unglücks im japanischen Fukushima hatte das Projektteam einen Hilfslauf mit einem großen Läuferkontingent organisiert. Für jeden gelaufenen Kilometer gab es Geld von Sponsoren, welche die Mädels gleichfalls für ihr Projekt gewannen (wir berichteten). Jetzt war der große Tag der Spendenübergabe gekommen. Der "Hilfe für Tschernobyl"-Vorsitzende Frohn nahm die große Spende entgegen, überreichte ein Bild, das Kinder aus Mogilew/Weißrussland für das Zweibrücker Projektteam gemalt hatten, sprach über die schon geleisteten Hilfen der Organisation und teilte den Zweibrückern mit, wofür auch ihre Spende gedacht ist: Hilfe für Vanja. Einen vierjährigen Jungen, der neben Leiden an Lunge und Magen fast taub ist. Er soll in Köln medizinisch geholfen bekommen. cos