TuS Rimschweiler bietet Halle an

Rimschweiler. Rechnungen von rund 32 000 Euro an Handwerker, ein Girokonto, das mit 25 000 Euro im Minus ist, dazu noch längerfristige Kredite in Höhe von rund 75 000 Euro - die finanzielle Situation beim TuS Rimschweiler "ist weiter daramatisch", informierte der Vorsitzende Klaus Fuhrmann die Mitglieder in einer außerordentlichen Versammlung

Rimschweiler. Rechnungen von rund 32 000 Euro an Handwerker, ein Girokonto, das mit 25 000 Euro im Minus ist, dazu noch längerfristige Kredite in Höhe von rund 75 000 Euro - die finanzielle Situation beim TuS Rimschweiler "ist weiter daramatisch", informierte der Vorsitzende Klaus Fuhrmann die Mitglieder in einer außerordentlichen Versammlung. Seit der Versammlung im Juni (wir berichteten) habe die Vereinsführung viele Gespräche geführt, um die Situation zu verbessern.Doch nach "ereignisreichen Monaten" ist für den Vorsitzenden Fakt: "Wir brauchen bis zum Frühjahr 50 000 Euro, um die Handwerker zu bezahlen und das Girokonto zu bedienen." Von den Mitgliedern wurden Vorschläge unterbreitet und auch nach den Ursachen gefragt. "Wir haben über Jahre einfach mehr Geld ausgegeben als eingenommen", sagte Fuhrmann. In Gesprächen mit Vertretern der Stadt und den Stadtratsfraktionen sei das Thema Verkauf der in den 20er Jahren gebauten, 2006 generalsanierten vereinseigenen Halle angedacht worden.Der Vorsitzende wollte ein Votum der über 60 Mitglieder, um weiter mit der Stadt zu verhandeln. "Wenn wir die 50 000 Euro nicht aufbringen können. Dann stellt sich die Frage nicht. Dann müssen wir verkaufen", sagte Ulrich Russ. "Das könnt ihr doch nicht machen", sagte Ehrenmitglied Hubert Schmidt. Die große Mehrheit ist für den Verkauf. Fünf stimmten dagegen.Der Ortsvorsteher und frühere Vorsitzende Henno Pirmann wollte vor einer Diskussion über die genauen Modalitäten erst das Votum des Stadtrats abwarten. Aber der Sportbetrieb des TuS sei sichergestellt und die Gaststätte müsse beim Verein bleiben. Stadträtin Elisabeth Metzger (CDU) nannte den Schulsport als ein Argument für den Kauf der Halle. Stadtrat Kurt Zahler (SPD) erinnerte, dass die Stadt bei der VTZ und dem Reit- und Fahrverein auch eine Halle kaufte.