Trotz klammer Kasse viel erreicht

Bechhofen. Eine positive Bilanz zieht der Bechhofer Ortsbürgermeister Paul Sefrin zum Jahreswechsel: "Das Jahr 2010 war aus kommunaler Sicht geprägt von einer knappen Finanzsituation." Trotzdem habe die Gemeinde viele Projekte umsetzen können. Die in die Jahre gekommene Küche in der Kindertagesstätte (Kita) wurde erneuert

Bechhofen. Eine positive Bilanz zieht der Bechhofer Ortsbürgermeister Paul Sefrin zum Jahreswechsel: "Das Jahr 2010 war aus kommunaler Sicht geprägt von einer knappen Finanzsituation." Trotzdem habe die Gemeinde viele Projekte umsetzen können.Die in die Jahre gekommene Küche in der Kindertagesstätte (Kita) wurde erneuert. Ergänzend zu den vorhandenen Ganztagsplätzen konnten zehn zusätzliche Plätze geschaffen werden. In der Kita werden damit zurzeit rund 100 Kinder im Alter bis sechs Jahren in fünf Gruppen betreut.

Auch im Dorfgemeinschaftshaus hat sich etwas getan. Das Gemeindezimmer wurde gestrichen. Dank freiwilliger Helfer wurden der Eingangs- und Treppenbereich sowie die Vorräume zu den sanitären Anlagen neu gestrichen und Infotafeln angebracht. Ein Reinigungskonzept für das Haus ist erstellt und teilweise umgesetzt. Die Bühne wurde instand gesetzt und mit neuen Treppenaufgängen und Schutzgeländern versehen. Fliesen im Eingangsbereich wurden ausgebessert. Die Treppe am Seiteneingang zum alten Friedhof war durch Frostschäden ruiniert und ist neu gefliest worden. Das Flachdach musste zwei Mal geflickt werden. "Eine grundlegende Erneuerung des Hauses ist auf absehbare Zeit unumgänglich", macht der Bürgermeister deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. An der Trauerhalle seien ähnliche Probleme festzustellen.

Mit dem Umbau am Dorfzentrum soll es in Kürze weitergehen: Der Bau der sanitären Anlagen für die Feste der Gemeinde und der Vereine soll umgesetzt werden. Ein weiterer Teil des Komplexes soll gewerblich genutzt werden. Ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss wurde gefasst, die Fördergelder wurden bewilligt. "Zurzeit warten wir auf die Baugenehmigung. Baubeginn soll Anfang des Jahres sein", berichtet Sefrin.

Auch an der Wiederinbetriebnahme des Dorfbrunnens werde gearbeitet: "Leider blieb uns der Erfolg bisher versagt. Hier bleibt zu hoffen, dass es uns gelingt, die beschädigte Wasserversorgung des Brunnens durch den alten Wasserhochbehälter am Winterberg wieder herzustellen." Mit Blick auf den Gemeindehaushalt dürfe die Maßnahme nicht zu viel kosten.

"Für das Jahr 2011 haben wir weitere ehrgeizige Ziele", so der Ortsbürgermeister. Die Fenster am Kindergarten sollen erneuert werden. Die Situation der Spielplätze werde beleuchtet. Der Ortsgemeinderat soll sich mit der Einführung von Urnenwänden für unseren Friedhof befassen. Auch über die Themen Straßenausbaubeiträge, Baugrundstücke und Gewerbeflächen müsse gesprochen werden. "Das Jahr

war aus kommunaler Sicht

geprägt

von einer knappen Finanzsituation."

Ortsbürgermeister

Paul Sefrin