Treuer Helfer bei der Wahl

Hornbach. Um acht Uhr öffneten gestern Morgen die Wahllokale. Bereits eine halbe Stunde früher waren die Wahlhelfer und -vorstände vor Ort. Wie in Hornbach Klaus Schwarz (Foto: voj). Der 69-Jährige ist seit 30 Jahren Wahlhelfer. "Bei der Kommunalwahl 1979 war ich zum ersten Mal im Einsatz", sagt der pensionierte Lehrer

Hornbach. Um acht Uhr öffneten gestern Morgen die Wahllokale. Bereits eine halbe Stunde früher waren die Wahlhelfer und -vorstände vor Ort. Wie in Hornbach Klaus Schwarz (Foto: voj). Der 69-Jährige ist seit 30 Jahren Wahlhelfer. "Bei der Kommunalwahl 1979 war ich zum ersten Mal im Einsatz", sagt der pensionierte Lehrer. Gleichzeitig wurde an dem Tag das erste Europaparlament gewählt."Bei der zweiten oder dritten Europawahl hatte ich ein ganz besonderes Erlebnis", erzählt der Hornbacher Beigeordnete. "Die Kommunalwahl endete um 18 Uhr, die für das Europaparlament erst um 19 Uhr. Zwei Minuten nach sechs kam jemand, der noch den Gemeinderat wählen wollte. Als ich sagte, das geht nicht mehr, antwortete die Person, dass sie dann auch Europa nicht wählt. Dann ging sie wütend aus dem Rathaus." Doch solche Episoden seien selten, auch die Fragen nach Hilfe "im wörtlichen Sinne" nur Ausnahmen. Bei der Verpflichtung werden die Wahlhelfer darauf hingewiesen, stets das Wahlgeheimnis zu wahren. Für den erfahrenen Wahlvorstand Schwarz ist das selbstverständlich. Ebenso die Tatsache, dass er sich immer wieder als Wahlhelfer einsetzt. "Das ist ein Ehrenamt, das man annimmt." Beim ersten Einsatz wurde Schwarz zwar von der SPD vorgeschlagen. Aber damals gehörte er noch nicht dem Stadtrat an.Nach der Verpflichtung schauen sich die Helfer die Urne an und verschließen sie. Nach 18 Uhr beginnen die Wahlhelfer mit dem Auszählen der Stimmzettel. "Bei uns in Hornbach klappt das auch immer gut", erklärt Schwarz. sf