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Tipps zum barrierefreien Wohnen und Bauen

Tipps zum barrierefreien Wohnen und Bauen

Contwig. Im Laufe eines Lebens können immer wieder Situationen eintreten, in denen Barrieren in der Wohnung zum Hindernis werden. Nicht Alter und körperliche Einschränkungen gefährden dabei die selbständige Lebensführung, vielmehr sind bestehende Wohnungsmängel häufig die Ursache für Heim- und Pflegebedürftigkeit, teilt die Kreisverwaltung Südwestpfalz mit

Contwig. Im Laufe eines Lebens können immer wieder Situationen eintreten, in denen Barrieren in der Wohnung zum Hindernis werden. Nicht Alter und körperliche Einschränkungen gefährden dabei die selbständige Lebensführung, vielmehr sind bestehende Wohnungsmängel häufig die Ursache für Heim- und Pflegebedürftigkeit, teilt die Kreisverwaltung Südwestpfalz mit. Armaturen oder Lichtschalter seien oft so angeordnet, dass sie für viele Menschen nicht oder nur mit Schwierigkeiten erreichbar sind. Weitere Hindernisse seien Stolperfallen, unzweckmäßige Möbel, bauliche Tücken oder fehlende Haltegriffe.Auf Initiative des Arbeitskreises "Barrierefreier Landkreis" findet zum Thema "behinderten-/seniorengerechtes Bauen" am Donnerstag, 2. Juli, 17 bis 18.30 Uhr, in der Aula der Goetheschule Contwig, Oberauerbacher Straße 53, eine kostenlose Infoveranstaltung statt. Dabei werden Vorträge über barrierefreies Bauen und Wohnen, behindertengerechte Badausstattung und Finanzierungsmöglichkeiten von Baumaßnahmen angeboten. Die Referenten sowie alle Mitglieder des Arbeitskreises stehen nach den Vorträgen für Fragen zur Verfügung, Informationsmaterial wird ausgelegt. Auf Anregung der Regionalen Pflegekonferenz des Landkreises Südwestpfalz unter Vorsitz des Beigeordneten Ernst Hügel hatte sich der Arbeitskreis "Barrierefreier Landkreis" gebildet, der das Thema "behinderten-/seniorengerechtes Bauen" genauer unter die Lupe nehmen und den Bürgern näher bringen soll. Im Arbeitskreis vertreten sind die Landesberatungsstelle barrierefrei Bauen und Wohnen, der VdK-Fachberater für barrierefreies Bauen, die Beratungs- und Koordinierungsstellen der drei Sozialstationen im Landkreis, die AOK, die Behindertenhilfe Westpfalz, ein Installationsfachbetrieb, der kommunale Behindertenbeauftragte und die LBS. red