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Theater in Rosenkopf: „Ferien von der Familie“​

Laien-Theater : Rosenkopf macht „Ferien von der Familie“

Das neue Stück der Laienspieltruppe feiert am 4. Februar Premiere.

Die große Fangemeinde des Rosenkopfer Laienspiels lebt geradezu in tierischer Vorfreude. Nach einer zweijährigen Zwangspause durch Corona heißt es am Samstag 4. Februar, erstmals wieder: Vorhang auf zum Laienspiel im heimischen Dorfgemeinschaftshaus. Schon jetzt verzeichnet der Veranstalter eine enorm hohe Kartennachfrage. Die Proben zum diesjährigen Stück, wie üblich eine heitere Komödie in drei Akten,  trägt den vielsagenden Titel: „Ferien von der Familie“.

Bereits die Titelzeile zum diesjährigen Stück, das Dieter Gigli schrieb, ist vielsagend und lässt erahnen, dass die Stimmungswogen einmal mehr hochgehen werden. Jürgen Plagemann, ist sich dessen ganz sicher, ohne konkret eine Bestätigung dafür abzugeben. „Meer derfe je net denne Besucher die ganz Frääd ne. Sicher awwer is, sie komme all uff ihre Koschde!“

Dafür sorgt erneut das bekannte Spielerteam, das sich nach vielen Überlegungen und langem Abwägen für erneute Auftritte durchzuringen wusste. Schwergefallen sei das keineswegs, meint Joachim Plagemann, der wie alle weitere sieben Akteure innerlich nach einer neuen Saison lechzte. Zumal sich auch in den Nachbarorten Käshofen und Wiesbach etwas tat und mächtig Stimmung bei den Theaterabenden aufkam.

Dass gerade auch in Rosenkopf beim eingespielten Team erneut mächtig „die Post abgeht“, dessen sind sich alle sicher und Jürgen Plagemann verrät mit einem vielsagenden Augenzwinkern, dass dazu in Rosenkopf auch die passende und in jeder Beziehung abgestimmte Maskerade gehöre. Auch wenn im Augenblick noch alles in Alltagskleidung geprobt und einstudiert wird und Mutter Monika Marti (Ingrid Vogelsang) polternd feststellt: „Auch du liewe Zeit, wie  siehts do denn aus, wie bei Hempels unnerm Sofa!“ Passend dazu gesellt sich der ständig nörgelnde Göttergatte Walter Marti (Joachim Plagemann) mit der einfallsreichen Bemerkung: „Hoschde mol werre es Hem zu hääß gewäsch weil die Kopp nimmi zugeht?“ Krönung für den kurzen Bühnenzoff ist dann die Feststellung des wortreichen Familiendespoten: „Unn denk dran, dass um zwölf Uhr es Middagesse ferdich is, verstann!“

Anita Plagemann, im wirklichen Leben Ehefrau von Jürgen Plagemann, hat wie immer die Zügel in Händen, muss hie und da noch die Akteure zur richtigen Rollenspur zurückführen, doch im großen und ganzen laufe alles super und ohne Probleme. Von bisher zwei Probeabenden ist man jetzt auf zwei weitere zusätzlich umgestiegen, denn schon bald ist es ja soweit. 

Das ausgewählte Stück mit seinen Dialogen und Handlungen bietet allen Mitwirkenden reichlich Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Neben den schon Genannten sind weiter Markus Plagemann als „Bernhard Marti, Stefanie Plagemann als „Sybille Marti“ Maria Fier als „Franziska Hammel“, Klara Mlekus als „Liliane“ Kai Jelinek als „Martin“ zu sehen. 

Aufführungstermine sind am Samstag dem 4.2., 11.2. 18.2., 25.2. Freitag den 3.3. und Sonntag, 12.3. vorgesehen. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Kartenbestellungen nimmt Anita Plagemann unter der Handynummer (01 74)  3 08 35 43 entgegen.