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Teure Überraschung beim Bau des Bürgerzentrums – Zeitplan bleibt

Teure Überraschung beim Bau des Bürgerzentrums – Zeitplan bleibt

Althornbacher Bürger engagieren sich weiter beim neuen Bürgertreff im Ortskern und schaffen im alten Rundgewölbe ein bauliches Kleinod. Weiter oben gab es eine unliebsame Überraschung: Das Dachgebälk ist marode.

Die Arbeiten fürs neue Althornbacher Bürgerzentrum laufen auf Hochtouren. Die neue, schmucke Bürgerhalle soll noch dieses Jahr ihrer Bestimmung übergeben werden. Damit könnte die Gemeinde und mit ihr Ortsbürgermeisterin Ute Klein einen Schlussstrich unter den ersten Bauabschnitt ziehen. Angelaufen sind in der Zwischenzeit zudem die Umbauarbeiten am eigentlichen Haupthaus vom ehemaligen Freyer'schen Anwesen. Dort machten Bauarbeiter und Verantwortliche aber eine sehr unliebsame Überraschung: Das Dachgebälk ist marode. Dabei wurde erst vor wenigen Jahren die Dacheindeckung komplett erneuert. Jetzt war schnelles Handeln angesagt. Maurer des am Bau tätigen Unternehmens Dahlhauser aus Zweibrücken-Mörsbach zogen neue Decken ein, Zimmerleute des Fachbetriebes Gottschall aus Thaleischweiler-Fröschen sorgen dafür, dass die schadhaften Gebälksteile erneuert und ausgebessert werden. Ute Klein: "Wir schätzen uns einerseits glücklich, dermaßen gute Handwerker an der Baustelle zu haben, andererseits sind durch diese unvorhergesehene Maßnahme Mehrkosten unumgänglich. Die Bauleitung ermittelt derzeit die genaue Höhe dieser Kosten.

Einen zeitlichen Verzug wird es dadurch allerdings nicht geben - noch dieses Jahr werden Bürgerhalle und die mit ihr errichteten Räumlichkeiten für die volle Nutzung ihrer Bestimmung übergeben.

Mit einem Kostenvolumen von 1,9 Millionen Euro war das Großprojekt der Gemeinde anfänglich ermittelt. 880 000 Euro gewährt das Land als finanzielle Hilfe für die Maßnahme, die Bürgern und Vereinen zugute kommt. Apropos Bürger : Fast ein Dutzend von ihnen ist mit Heinz Schlemmer als Vorarbeiter der ehrenamtlichen Bauhelfertruppe beim Rundgewölbe im Kellergewölbe des Haupthauses dabei, dort eine ganz besondere Bleibe für alle zu schaffen. Bürgermeisterin Klein: "Was die Bürger dort leisten, ist unwahrscheinlich und mit Geld überhaupt nicht zu bezahlen. Das ist reine ,Fronarbeit'. Die Gewölberäume werden einmal Schmuckstücke der gesamten Einrichtung im Bürgerzentrum sein. Das jedenfalls steht jetzt schon außer Frage."