Tausende kommen zum Walnussfest

Das Walnussfest bleibt eine Erfolgsgeschichte von Großbundenbach. Zu Tausenden strömten auch diesmal die Besucher herbei. Saarländer und selbst Vorderpfälzer kamen.

Die Besucherzahl beim Großbundenbacher Walnussfest lässt sich nur schwer schätzen. Ortsbürgermeister Dieter Glahn orientiert sich an der Vielzahl der geparkten Autos und die sei erneut riesig gewesen. Sie sei in die Tausende gegangen, sagte er beim Bierzapfen im großen Stand auf dem Hof des Schwiegervaters Herbert Linn, der als Zaungast auf einer Bank vor dem kleinen Heimatmuseum zusammen mit Metzger Heiner Grim das bunte Treiben beobachtete.

Im letzten Jahr schon waren weit mehr als 3000 Besucher zum Walnussfest auf die Sickerhöhe gepilgert. In diesem Jahr könnten es durchaus noch mehr gewesen sein, weil noch mehr Anbieter für das ganz besondere Fest gewonnen wurden und die Veranstaltungsfläche sich damit vergrößerte, wie Elke Rapp, eine der mitverantwortlichen Strippenzieherin für die Großveranstaltung bei einer kurzen Arbeitspause versicherte. Nach dem Vorbild von gebrannten Mandeln bot Elke Rapp gebrannte Walnüsse feil, dazu Walnusssirup, der sich für die Verfeinerung von jeder Art von Getränken eignet.

Eine Tatsache ist und bleibt, dass sich die Dorfbewohner mit dem Walnussfest einen ganz besonderen Namen gemacht. Und die Menschen anlocken: Proppenvolle Parkplätze, Menschenmassen, die sich auf den gesperrten Einfallstraßen ihren Weg ins Dorf suchen. Im alten Dorfkern überall Besucher mit dem bunten Flyer in der Hand. "Dadurch, dass wir nicht alles auf unseren Dorfplatz konzentrieren, haben wir im Ort selbst eine entspannte Situation", stellt Dieter Glahn fest. Oskar Rink, aus dem nordpfälzischen Kirchheimbolanden angereist, bestätigt diese Aussage voll und ganz. Das Walnussfest sei klein, aber voller Reize, lebe von einem ganz besonderen Flair. Genau so habe er sich das vorgestellt, meinte der Besucher, der aus den Medien vom Fest rund um die Walnuss erfahren hatte.

Eine ganze Bürgerschaft ist auf den Beinen, damit sich die Gäste in Großbundenbach wohlfühlen. Philippe Wendel kommt aus dem Bitscherland, vertreibt selbst gemachten Ziegenkäse und Wurstwaren. Verkauft habe er heuer noch nicht so viel wie im letzten Jahr, aber die schönen Gespräche mit der Kundschaft und den Besuchern, die hätten gleichfalls ihren Stellenwert, meint der Verkaufsgast aus dem Nachbarland und freut sich schon jetzt wieder auf eine Wiederholung.