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Straßenausbau wird Bürger Einiges kosten

Straßenausbau wird Bürger Einiges kosten

Die Sanierung des Ortsstraßennetzes von Wiesbach stellt alle Beteiligte vor große Herausforderungen. Nach Lösungen will Emil Mayer gemeinsam mit den Bürgern suchen, sagte er beim Neujahrsempfang.

Bei der Straßensanierung in Wiesbach besteht Handlungsbedarf. Ortsbürgermeister Emil Mayer suchte daher beim Neujahrsempfang am Sonntag im Dorfgemeinschaftshaus den Schulterschluss mit den Bürgern und Grundstückseigentümern. Ohne den finanziellen Beitrag der jeweiligen Straßenanlieger, vielleicht auch der gesamten Dorfgemeinschaft, wenn der wiederkehrende Beitrag eingeführt werden sollte, müsse jetzt diskutiert werden, so Emil Mayer. Die Sanierung der Bauertstraße und des vorderen Teilstücks der Schulstraße wird deshalb auch eine der großen Herausforderungen für die örtliche Kommunalpolitik sein, machte Mayer klar. Er kündigte Info-Veranstaltungen an, bei denen auch der Frage nachgegangen werden solle, in welchem Umfang die Sanierungen notwendig sind. "Alles ist eine Frage des Geldes und jeder Bürger als Grundstückseigentümer muss mit entsprechenden finanziellen Belastungen rechnen."

Als gesellschaftliche Höhepunkte bezeichnete Mayer in seinem Rückblick insbesondere das erfolgreiche Veranstalten der ersten "Zeltkerb", bei der insbesondere die Familie Kiefer vom Wiesbacher Hof zusammen mit den Helfern vom heimischen Sportverein die Organisations- und Veranstaltungslast trugen, zusammen mit dem gelungenen Feuerwehrfest. Für die Gemeinde sei die Generalsanierung des Kindergartens eine große Herausforderung gewesen, und Emil Mayer dankte dabei der Verwaltung für ihre Unterstützung.

Im Ort viel bewegt habe zudem die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, wie Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker betonte. Bei der Erneuerung der sanitären Einrichtung in der Grundschule sei es höchste Zeit gewesen. "Wir bekennen uns zur Grundschule und freuen uns über den großen Zuspruch, den diese Bildungseinrichtung hat", so der Verwaltungschef, der sich gleichermaßen darüber freute, dass die örtliche Löscheinheit wieder "Boden unter den Füßen hat".