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Ortsgemeinderat: Spielinsel für die Kleinsten

Ortsgemeinderat : Spielinsel für die Kleinsten

Die Ortsgemeinde Käshofen will das Angebot auf dem Mehrgenerationenplatz erweitern.

Der Mehrgenerationenplatz unterhalb von Käshofen ist inzwischen ein längst beliebter Treff für Groß und Klein. Diesmal sind die Kleinsten an der Reihe. In ihrer jüngsten Zusammenkunft sprachen sich die Ratsmitglieder einstimmig dafür aus, dass eine Spielinsel für Kinder bis zu drei Jahren angeschafft wird. Die Kosten: rund 5000 Euro.

„Mit der Seilbahn haben wir für die schon etwas größeren Kinder eine inzwischen sehr beliebte Seilbahn viel getan. Allein die Kinder bis zu drei Jahren haben auf dem Platz noch keine adäquate Spielmöglichkeit. Hier sollten wir Abhilfe schaffen! Ich schlage deshalb den Kauf einer neuen Spielinsel vor. Dazu gehören ein ,Fuchsbau’ und anderen Spielgeräte, die von größeren Kindern nicht nutzbar sind“, meinte Ortsbürgermeister Klaus-Martin Weber und stellte seinen Antrag zur Diskussion.

Die Finanzierung einer solchen Anschaffung würde kein Problem sein, ergänzte der Ortsbürgermeister seinen Antrag und erinnerte daran, dass im laufenden Etat für die Anschaffung der Seilbahn 6000 Euro bereitgestellt sind. „Nachdem wir die Seilbahn vollständig über Spenden- und Sponsorengelder finanzieren konnten können wir jetzt mit diesen Haushaltsmitteln die Spielmöglichkeit für die Kleinkinder auf den Weg bringen“, sagte Weber und schlug vor, dass der Rat einen grundsätzlichen Beschluss für den Ankauf fasst. Gleichzeitig sollte der Ortsbürgermeister eine Kauffreigabe über den genannten Betrag erhalten. Weber geht davon aus, dass die Anschaffung ab dem Spätherbst vielleicht billiger wird.

Grundsätzlich waren die Ratsmitglieder mit einer solchen Vorgehensweise einverstanden. Die Frage, in welchem Abschnitt des Mehrgenerationenplatzes der Spielbereich für die Kleinkinder am günstigsten geschaffen werden kann, stand gleichfalls zur Diskussion. Letztendlich kam das Gremium darin überein, dass ein solcher Platz gewählt wird, von welchem aus die Eltern eine gute „Überwachung“ der Kinder vornehmen können, sie gleichzeitig aber Muße zum Entspannen finden können. Der obere Teil des Mehrgenerationenplatzes soll deshalb als Terrain für die Spielinsel bevorzugt werden.

In der allgemeinen Diskussion gab der Erste Ortsbeigeordnete Egon Gilbert zu bedenken, dass der Matschbereich demnächst für kostenintensive Unterhaltungsarbeiten ansteht. Gilbert vertrat die Meinung, dass die hölzerne Wasserrinne etwa gegen eine Edelstahlrinne ausgetauscht werden sollte. Bedenken dagegen hatte Claudia Schmidt und warf die Frage auf, wie es sich bei den letzten Temperaturen mit dem „Aufheizen“ des Materials verhält. „Können die Kinder dann überhaupt noch spielen oder wird die Rinne nicht zu heiß?“ Der Sanierungsbedarf ist im Augenblick noch nicht gegeben. Deshalb wollen die Ratsmitglieder zunächst einmal die alljährliche Überprüfung des Platzes durch den Beauftragten zur Überprüfung der Spielgeräte abwarten. Danach könnte dann nochmals über die Sanierung des Matschbereiches gesprochen werden. Denkbar sei auch, dass ein Teil der Arbeiten in Eigenleistung erledigt wird.

In diesem Zusammenhang gab Claudia Schmidt auch bekannt, dass der TTC Käshofen die Absicht trägt, den Platz mit zwei Tischtennisplatten aus Beton zu bereichern. Das alles würde kostenlos passieren. Natürlich auch mit der Absicht, über diesen Weg eine Art Nachwuchswerbung zu verfolgen. Grundsätzlich begrüßten die Ratsmitglieder eine solche Vereinsabsicht. Die Platten sollen einen Gesamtwert von 2500 bis 3000 Euro haben. Der Barfußpfad, ebenfalls ein Betrag des TTC für die Kinder beim Mehrgenerationenplatz, soll selbstverständlich gleichfalls kommen, versicherte Claudia Schmidt als Sprecherin des Vereins.