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SPD-Chef Presl behauptet: Wir sind nie gegen Kita-Neubau gewesen

SPD-Chef Presl behauptet: Wir sind nie gegen Kita-Neubau gewesen

Zweibrücken. Kommenden Donnerstag tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt Zweibrücken unter anderem zum Thema der Tagesbetreuung von Kindern zwischen zwei und sechs Jahren sowie zum Bedarf an Kindertagesstätten-Plätzen

 FritzPresl
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Zweibrücken. Kommenden Donnerstag tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt Zweibrücken unter anderem zum Thema der Tagesbetreuung von Kindern zwischen zwei und sechs Jahren sowie zum Bedarf an Kindertagesstätten-Plätzen. "Dazu hat die Verwaltung endlich die für eine Beurteilung des Bedarfes an Kindertagesplätzen und die Entscheidung darüber erforderlichen Zahlen vorgelegt", stellt die SPD-Stadtratsfraktion in einer Presseerklärung fest. Sie habe diese Bedarfszahlen schon seit längerem mehrmals angemahnt. Jetzt zeige sich erst anhand des Zahlenmaterials, dass der Bedarf für eine zusätzliche Kindertagesstätte in Zweibrücken gegeben sei. Auch habe die Verwaltung, entsprechend dem Drängen der Sozialdemokraten, mit den Kirchen als freien Trägern von Kindertagesstätten endlich Gespräche geführt über die Möglichkeit, bei den vorhandenen Einrichtungen von Fall zu Fall zuerst auf die dortigen Kapazitäten zurückzugreifen, bevor etwas Neues gebaut werde. Dies diene der Sicherung der vorhandenen Kindertagesstätten und der Optimierung des Betreuungsangebotes in Zweibrücken, so die SPD. Und es gelte auch zu vermeiden, dass sogar kirchliche Einrichtungen geschlossen werden müssten. Jetzt lägen die Zahlen vor, um die entsprechende Entscheidung in aller Sachlichkeit, unter Berücksichtigung der freien Träger, treffen zu können. "Als blanken Hohn und wohl als Verteidigungsstrategie ihres Dezernenten Rolf Franzen, der bisher nur sehr zögerlich an das Zahlenwerk herangegangen ist, kann man die Aussagen des CDU-Fraktionsvorsitzenden werten, der versucht hat, die Sache auf den Kopf zu stellen, indem er behauptete, die SPD wäre gegen die Neubaupläne gewesen", kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Fritz Presl. Und er fordert: "Mehr Sachlichkeit sollte man in solch einer für die Betreuung der Zweibrücker Kinder und auch in Bezug auf die betroffenen Eltern bedeutenden Frage in der Stadtpolitik walten lassen." red