Sonderprogramm für Milchviehhalter

Zweibrücken. Ab sofort gibt es in der EU-Agrarförderung eine zusätzliche Grünlandprämie für Milcherzeuger. Darauf weist die Kreisverwaltung hin. Aus diesem neuen Sonderprogramm stehen Deutschland voraussichtlich 61 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen an die Milcherzeuger in einem antraglosen Verfahren ausgezahlt werden

Zweibrücken. Ab sofort gibt es in der EU-Agrarförderung eine zusätzliche Grünlandprämie für Milcherzeuger. Darauf weist die Kreisverwaltung hin. Aus diesem neuen Sonderprogramm stehen Deutschland voraussichtlich 61 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen an die Milcherzeuger in einem antraglosen Verfahren ausgezahlt werden. Grundlage der Förderung ist die festgestellte Grünlandfläche des Antrages "Agrarförderung 2009". Gefördert werden nur Landwirte, die im Dezember 2009 im HI-Tier (HIT) die Produktionsrichtung "Milchkühe" gemeldet und Kühe, die nicht einer Fleischrasse angehören, gehalten haben. Die zusätzliche Grünlandprämie wird voraussichtlich etwa 15 Euro pro Hektar Grünland betragen.Sofern die Angabe der Produktionsrichtung für den Monat Dezember 2009 im HIT unvollständig oder fehlerhaft ist, können Betroffene bis spätestens 31. Januar diese selbst berichtigen. Spätere Änderungen können für die Förderung nicht mehr berücksichtigt werden. Über die Internet-Adresse www.hi-tier.de hat der Benutzer Zugang zum HIT und zum Meldeprogramm. Dort meldet er sich unter seiner Betriebsnummer und Persönlichen Identifikationsnummer (PIN) an. Unter dem Menüpunkt "Rinderdatenbank-Meldungen/Angabe der Produktionsrichtung" ist die Produktionsrichtung einzutragen. Hat ein Betrieb seine Produktionsrichtungen bereits gemeldet, sollten die Angaben überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Wichtig ist, dass im Eingabefeld "gültig ab" der tatsächliche Zeitpunkt, ab dem der Betriebsinhaber Milchviehhalter ist, eingegeben wurde. Es sollte auch gemeldet werden, wenn eine Produktionsrichtung nicht mehr besteht oder sich geändert hat. Verfügt ein Betriebsinhaber noch nicht über eine PIN, kann er diese bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz anfordern. redFür weitere Fragen stehen bei der Kreisverwaltung Fritz Kühn oder Wolfgang Peter, Telefon (0 63 31) 80 93 21 beziehungsweise -2 39 zur Verfügung.