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Schüler fesselnd über Gefahren im Internet aufgeklärt

Schüler fesselnd über Gefahren im Internet aufgeklärt

Zweibrücken. "Schon wieder ein Vortrag über Gefahren im Internet. Echt ätzend." - "Zum Glück hab ich meinen iPod dabei." - "Na, wenigstens kein Unterricht

Zweibrücken. "Schon wieder ein Vortrag über Gefahren im Internet. Echt ätzend." - "Zum Glück hab ich meinen iPod dabei." - "Na, wenigstens kein Unterricht." - Das waren die häufigsten Kommentare, der Schüler, als sie am Freitag die Westpfalzhalle betraten, um auf Einladung der Stiftung der Sparkasse Südwestpfalz einem Vortrag über Gefahren im Internet zu lauschen. Die gelangweilten Gesichter veränderten sich aber schon bald. Erwin Markowski von der "Information Security"-Firma 8com fesselte die etwa 600 Schüler mit seinem Vortrag geradezu.Er machte vor, wie einfach es für Hacker ist, durch Bluetooth Zugriff auf Handys zu bekommen und wie leicht es für Hacker ist, ungeschützte Computer zu manipulieren. Er berichtete auch über Handy-Trojaner, illegale Downloads, Sexualstraftäter im Internet - und wie man sich davor schützen kann. Schlucken mussten viele Schüler, als Markowski an Beispielen zeigte, welche Folgen leichtsinnig in sozialen Netzwerken wie Facebook oder SchülerVZ veröffentlichte Daten haben können. Soziale Netzwerke seien nicht schlecht - doch Markowski riet den Schülern zum Beispiel, nicht Vor- und Zunamen anzugeben oder die Webcam immer nach dem Benutzen ausschalten, denn auch diese könne manipuliert werden.

Dass dieser Vortrag Eindruck gemacht hat, ist nicht verwunderlich, ist doch der Großteil der Schüler in sozialen Netzwerken präsent und aktiv, lädt regelmäßig Songs runter und hat ihr Bluetooth am Handy nicht zu selten ununterbrochen angeschaltet. Nach dem Vortrag gab es nicht wenige, die als Erstes ihr Bluetooth am Handy ausgeschaltet haben. Ein Vortrag mit Erfolg. sw

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