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Schmitshauser Großbaustelle kommt voran

Schmitshauser Großbaustelle kommt voran

Schmitshausen. Seit rund 16 Monaten haben die Anlieger der Brunnengasse und Sonnenbergstraße in Schmitshausen eine Baustelle in ihrer unmittelbaren Umgebung. Fertiggestellt ist inzwischen die Altschmitshauser Straße (wir berichteten). Mit den Erneuerungsarbeiten in der Sonnenbergstraße geht es Stück für Stück voran

Schmitshausen. Seit rund 16 Monaten haben die Anlieger der Brunnengasse und Sonnenbergstraße in Schmitshausen eine Baustelle in ihrer unmittelbaren Umgebung. Fertiggestellt ist inzwischen die Altschmitshauser Straße (wir berichteten). Mit den Erneuerungsarbeiten in der Sonnenbergstraße geht es Stück für Stück voran.Wegen des Fahrbahnbelages werden sich die Ratsmitglieder nochmals zusammensetzen. Vielleicht gibt es eine Abweichung von der Ausschreibung. Allerdings, damit könnten auch Mehrkosten verbunden sein und das will Ortsbürgermeister Willi Hunsicker nicht ohne Ratsentscheidung vertreten. Mehr als die zuvor geschätzten 780 000 Euro wird das Gesamtprojekt auf jeden Fall kosten, denn im alten Fahrbahnbelag der Altschmitshauser Straßen gab es Anteile von Teer. Als Sondermüll musste deshalb der Straßenbelag entsorgt werden.

Gemeinde, Kanalwerk und Wasserversorgungszweckverband stemmen die Gesamtbaukosten, übernehmen manche Kostenanteile sogar ganz und helfen somit die Ausbaukosten der Sonnenbergstraße zu minimieren. Seit gut einem Jahrzehnt ringen die Verantwortlichen um die Realisierung der Maßnahme, die jetzt auf Hochtouren läuft. Ob an heißen Tagen wie letzte Woche oder aprilwetterhaften Regengüssen jetzt zum Wochenbeginn, die Mitarbeiter des ortsansässigen Straußenbauunternehmens A+B Staab sind zur Stelle.

Weil sich die Schmitshauser noch nicht für einen wiederkehrenden Ausbaubeitrag entschlossen haben, werden die beim Straßenausbau anfallenden Kosten noch "spitz" auf die Anlieger verteilt. 50 000 Quadratmeter Beitragsfläche ermittelte die Verwaltung. Das ergibt einen Beitrag von 7,50 Euro je Quadratmeter Beitragsfläche. Das Planungsbüro Schönhofen aus Kaiserslautern plante, die Pfalzwerke AG Ludwigshafen ist nicht nur wegen der Verlegung von Hoch- und Niederspannungskabel ins Erdreich mit im Boot. Hunsicker: "Gerade in der Altschmitshauser Straßen hatten sich viele Anlieger entschlossen, die Energiegewinnung mittels Photovoltaik zu nutzen. Dafür mussten stärkere Stromleitungen her, eine neue Trafostation ist auch installiert worden." Bisher laufe alles nach Plan. Dennoch, vor Wintereinbruch werde der Arbeitsabschluss wohl nicht zu schaffen sein.