Riedelberger Holzlager in Flammen

Riedelberg. Insgesamt 40 Feuerwehrleute waren bei der Bekämpfung eines nächtlichen Feuers im Einsatz, das in der Nacht auf Freitag im Holzlager einer Schreinerei in Riedelberg loderte. Ihrem umsichtigen Eingreifen war es zu verdanken, dass ein Überspringen der Flammen auf die eigentliche Werkstatt und das dazugehörige Wohngebäude verhindert wurde

Riedelberg. Insgesamt 40 Feuerwehrleute waren bei der Bekämpfung eines nächtlichen Feuers im Einsatz, das in der Nacht auf Freitag im Holzlager einer Schreinerei in Riedelberg loderte. Ihrem umsichtigen Eingreifen war es zu verdanken, dass ein Überspringen der Flammen auf die eigentliche Werkstatt und das dazugehörige Wohngebäude verhindert wurde. Verbandsgemeindewehrleiter Markus Schmidt: "Die Riedelberger Feuerwehrleute haben großartig reagiert." Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden. Drei Holzschuppen allerdings mit wertvollen Kirschen- und anderen Hölzern wurden vollständig zum Raub der Flammen. Um genau 0.39 Uhr meldete die Rettungsleitstelle in Landau das Feuer. Die örtliche Löscheinheit und die Wehren aus Contwig und Hornbach wurden sofort alarmiert. Die Einsatzleitung vor Ort ließ zur weiteren Verstärkung die Feuerwehrleute aus Kleinsteinhausen ausrücken. Über eine Stunde dauerte es, bis das Großfeuer im Lager unter Kontrolle und die Gefahr des Übergreifens auf die Schreinerei gebannt war. Die letzten Flammen erloschen um 2.45 Uhr. Bis sieben Uhr am Freitag wurden jedoch Glutnester gelöscht, die immer wieder aufflammten. Hohe Brandgefahr bestand für einen benachbarten Bauernhof. "Wir mussten immer wieder auf den Funkenflug achten, weil dieser im Heuschober des Nachbarn vielleicht ein weiteres Feuer hätte entfachen können", so Verbandsgemeindewehrleiter Markus Schmidt. Heiner Feix, der Nachbar auf der anderen Seite des Schreinerbetriebes Steffan sorgte sich gleichfalls um ein Übergreifen der Flammen auf sein Wohnhaus. Feix: "Der Riedelberger Feuerwehr muss ein großes Kompliment gezollt werden, die haben ganze Arbeit geleistet und sofort richtig reagiert. Das Holzlager war einfach nicht mehr zu retten. Deshalb lag die ganze Aufmerksamkeit darauf, ein Übergreifen des Feuers zu verhindern und das ist gottlob gelungen." Ortsbürgermeister Martin Krämer war gleichfalls vor Ort. Im nahegelegenen Dorfgemeinschaftshaus wurde noch während des Einsatzes eine Versorgungsstelle für die 40 Feuerwehrleute eingerichtet. Das sei ohne irgendeine Anregung geschehen, lobte der Verbandsgemeindewehrleiter. Auch die Polizei war mehrere Stunden am Brandherd. Gestern ermittelte nochmals die Kriminalpolizei am Brandort in der Schulstraße. Angaben zur Brandursache liegen noch nicht vor.