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Riedelberg will mehr Platz für die Kita „Regenbogen“ schaffen

Riedelberg will mehr Platz für die Kita „Regenbogen“ schaffen

Die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Riedelberg soll räumlich erweitert werden, damit die Funktion als Bewegungskindergarten voll und ganz zum Tragen kommt. Die Pläne liegen bereits vor.

Viel zu klein ist der Kindergarten "Regenbogen" in Riedelberg . Das Ziel, den Jungen und Mädchen auf 160 Quadratmetern einen "Bewegungskindergarten" zu ermöglichen, ist derzeit eine große Herausforderung für Kindergartenleiterin Petra Lymicz, die gemeinsam mit ihrem Team das Beste aus den Gegebenheiten macht. Vielleicht sind sie aber schon in absehbarer Zeit sämtliche Sorgen los. Ortsbürgermeister Peter Lethen und die Ratsmitglieder schmieden Pläne, das Raumangebot zu erweitern.

Ein Neubau scheidet aus finanziellen Gründen aus. Das meint auch Architekt Christoph Arnold aus Pirmasens, der mit dem Ausarbeiten der Pläne beauftragt ist. Überlegungen, im Dachgeschoss oder der noch vorhandenen Wohnung Nutzungsräume für den Kindergarten zu schaffen, musste ebenfalls eine Absage erteilt werden. Die Kosten, wie etwa für eine stählerne Fluchtleiter im Außenbereich um die Vorschriften des Brandschutzes einzuhalten, würden die Baukosten hochschnellen lassen. Favorisiert wird von Planer Arnold deshalb auch die Absicht, mit einem Anbau das Raumangebot für die Tagesstätte passend zu machen. "Dann brauchen wir weder Aufzug noch Fluchttreppe und bekommen alles unter." Das hieße Gruppenräume zu schaffen, dazu einen Ruheraum , Büro, Sozial- und Abstellraum - etwa noch einmal 185 Quadratmeter Anbaufläche.

Zunächst muss eine Kostenschätzung erstellt werden. Zeitgleich könnte die Abstimmung mit den Geldgebern erfolgen, vor allem könnte geklärt werden, wer was zu welchem Raumprogramm gibt. Einig waren sich alle im Rat darin, dass der große Gruppenraum des Kindergartens auch dann noch sinnvoll genutzt werden könnte, sollte die Kinderzahl im Ort einmal sinken. Der Raum stünde selbstverständlich auch der Bevölkerung zu. Weil ein Feuerwehreinsatzplan für den Kindergarten fehlt, soll dieser jetzt von "B-Plan" aus Zweibrücken erstellt werden. Kostenpunkt : 700 Euro. Die Ratsmitglieder erteilten dazu Auftrag.

Auch der Windpark Riedelberg soll erweitert werden. Entsprechende Absichten äußerte das Unternehmen Prokon, das auch den Windpark bei Lambsborn und Martinshöhe betreibt. Ihre Überlegungen wollen sie demnächst den Mitgliedern des Ortsgemeinderates vortragen.