Relativ ruhiger Jahresbeginn

Mit deutlicher Verspätung – und vor allem mit Gewalt – hat sich ein Einbrecher in der Silvesternacht Feuerwerkskörper in einem Geschäft am Zweibrücker Etzelweg beschafft. Sonst gab es kaum Vorkommnisse.

Eine überwiegend ruhige Silvesternacht haben die Einsatz- und Rettungskräfte in Zweibrücken verzeichnet. Wie Alexander Kunz von der Polizei mitteilt, habe es lediglich zwei nennenswerte Vorfälle zum Jahreswechsel gegeben. So sei gegen ein Uhr ein Pkw-Fahrer durch unsichere Fahrweise aufgefallen. Bei der Kontrolle habe ein Atemalkoholtest 2,31 Promille ergeben. Außerdem stellte sich bei der Überprüfung heraus, dass der betrunkene Fahrer keinen Führerschein hat.

Des Weiteren ereignete sich in der Silvesternacht zwischen ein Uhr und 3.15 Uhr ein Einbruch in das Geschäft Kostüme-Kohl im Zweibrücker Etzelweg. Dabei wurden mehrere Feuerwerkskörper gestohlen. Die Höhe des Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Die Polizei sucht Zeugen, die im Bereich des Ladens zwischen ein und drei Uhr etwas bemerkt haben. Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Zweibrücken unter der Telefonnummer (0 63 32) 97 60.

Auch Marco Hunsicker von der Zweibrücker Feuerwehr zieht eine sehr ruhige Bilanz des Jahreswechsels. Lediglich am frühen Neujahrsmorgen habe es einen Schwelbrand einer Straßenlaterne unter der Autobahnbrücke in der Bitscher Straße gegeben. Warum es zu diesem Brand gekommen war, steht laut Hunsicker noch nicht fest.

Etwas hektischer ging es dagegen im Nardini-Klinikum St. Elisabeth Zweibrücken zu. Nach Angaben von Schwester Birgit Colesie von der Notaufnahme brachte der Jahreswechsel vier stationäre Aufnahmen und mehrere Patienten, bei denen kleinere Verletzungen versorgt werden mussten. Weniger zu tun hatten dagegen die Mitarbeiter der zentralen Aufnahme des Evangelischen Krankenhauses Zweibrücken. Eine stationäre Aufnahme und nur drei zu versorgende Patienten, so die Auskunft einer Sprecherin.