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Rekordkürbis auf dem Hitscherhof bei Maßweiler

Auf dem Hitscherhof : Der (inoffiziell) größte Kürbis im Land

Das auf dem Hitscherhof gezogene Gemüse bringt 470 Kilogramm auf die Waage.

Von einem besonders guten Jahr für den Kürbisanbau spricht Hans Fischer vom Hitscherhof, dessen Sohn Daniel heute den Betrieb führt. Sichtbarer Beleg für diese Feststellung ist ein Riesenkürbis, der mit 470 Kilogramm ein stattliches Gewicht auf die Waage bringt. Er dokumentiert damit auf beeindruckende Weise den Beinamen des Anwesens, nämlich „Der Kürbishof“.

Mit seinem Gewicht liegt er sogar 30 Kilogramm über dem diesjährigen Siegerkürbis des jährlichen Wettbewerbs in Kaiserslautern, der mit einem Gewicht von 440 Kilogramm als schwerster Kürbis Deutschlands deklariert wurde. Hätte Hans Fischer an diesem Wettbewerb teilgenommen, wäre er der Sieger gewesen und hätte immerhin eine Siegerprämie von 1000 Euro mit nach Hause nehmen können.

Um solche Riesenkürbisse zu erzielen, erfordert es laut Fischer natürlich besonderer Maßnahmen. Die Pflänzchen werden eigens ab Mitte April im Haus vorgezogen, um dann im Mai im Garten in der Nähe des Hauses eingepflanzt zu werden, wobei auf Wind- und Frostschutz geachtet werden muss. Für jede Pflanze bedarf es einer Fläche von etwa 80 Quadratmetern. Gedüngt wird lediglich mit Kompost. Alle zwei Tage wird mit rund 200 Litern Wasser für die notwendige Bodendurchfeuchtung gesorgt. Unter optimalen Bedingungen wachsen dann die gewünschten Riesenkürbisse heran.

Besichtigt werden können die Kürbiskolosse zusammen mit vielen anderen Kürbissen zahlreicher Sorten im Hofladen und an vielen weiteren Stellen im Außenbereich. Erworben werden können neben Kürbissen viele weitere Produkte rund um den Kürbis, angefangen von Kürbis-Marmelade über Backmischungen mit Kürbiskernmehl bis hin zum Kürbis-Prosecco. Auch ein Kürbis-Kochbuch steht zum Verkauf bereit. Noch bis zum letzten Oktoberwochenende, 30. und 31. Oktober, werden samstags und sonntags, jeweils ab 13 Uhr, kulinarische Kürbis-Köstlichkeiten in der Scheune angeboten.

Während der Öffnungszeiten kann zudem das Maislabyrinth besucht werden. Hans Fischer verweist darauf, dass der Mais in diesem Jahr so hoch steht wie nie zuvor. Attraktiv für Kinder sind natürlich auch die Strohballen im großen Zelt an der Seite des Labyrinths. Auf dieser Strohhüpfburg kann mit Begeisterung geklettert und gesprungen werden, während die Eltern auf den Sitzgarnituren Platz nehmen.