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Rekord-Hitze treibt Zweibrücker ins Freibad

Rekord-Hitze treibt Zweibrücker ins Freibad

Kaiserwetter in Zweibrücken. Dicht an dicht tummeln sich die Sonnenanbeter auf der Liegewiese im Freibad. Auch am bislang heißesten Tag des Jahres wagen sich Unerschrockene in die pralle Sonne. "Ab und zu muss man ins Wasser fliehen", sagt Katja Vasilev, während sie ihre dreijährige Tochter eincremt. "Das muss alle halbe Stunde sein

Kaiserwetter in Zweibrücken. Dicht an dicht tummeln sich die Sonnenanbeter auf der Liegewiese im Freibad. Auch am bislang heißesten Tag des Jahres wagen sich Unerschrockene in die pralle Sonne. "Ab und zu muss man ins Wasser fliehen", sagt Katja Vasilev, während sie ihre dreijährige Tochter eincremt. "Das muss alle halbe Stunde sein." Die Sonne brennt, gerade Kinderhaut will geschützt sein.Auch im Wasser herrscht reges Treiben. Von der Rutsche dringt lautes Kindergeschrei über das Freibad-Gelände. Die Sommerferien sind gerade rechtzeitig gekommen. Die Rutschtechniken sind teilweise recht ausgefallen: egal ob auf den Knien mit anschließendem Kopfsprung, zu viert nebeneinander oder im Schneidersitz - die breite Rutsche bietet viele Möglichkeiten.

Das Ehepaar Wahl beobachtet das Geschehen lieber aus der Ferne von ihrem Stammplatz aus. Schon seit Jahren sitzen sie bei warmem Wetter am Kopfende des großen Beckens auf einer Bank. Ein großer Schirm schützt sie vor der sengenden Sonne. Doch was tun sie, wenn ihr Platz einmal belegt ist? "Das passiert nicht", sagt Hans Wahl lachend, "man muss morgens nur beizeiten da sein."

Steffen Lassler ist naturgemäß morgens früh da - schließlich ist er der Schwimmmeister. Kein Wunder, dass er die wärmeren Temperaturen herbeigesehnt hat: "Wir sind nunmal sehr wetterabhängig", sagt Lassler, "die Leute kommen erst ab 23 bis 24 Grad." Mehr Besucher bedeutet für ihn aber auch mehr Arbeit. Auch am heißesten Tag des Jahres bleiben kleinere Blessuren beim Rutschen oder Beachvolleyball-Spielen nicht aus. Für die arbeitende Bevölkerung hat Lassler noch einen nicht ganz so ernst gemeinten Tipp übrig: "Man sollte das Büro heute hierher verlegen."

Das Zweibrücker Freibad hat täglich von acht bis 20 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen zwei Euro (nach 18 Uhr: einen Euro) Eintritt, Jugendliche einen Euro (nach 18 Uhr: 0,50 Euro). Dazu gibt es eine Schülerferienkarte (acht Euro) sowie Zehner- und Familienkarten.