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Reiner Hohn auf zweitem Pfalz-Listenplatz für Landtagswahl

Reiner Hohn auf zweitem Pfalz-Listenplatz für Landtagswahl

Hornbach. Heimsieg für den Hornbacher Stadtbürgermeister Reiner Hohn (Fotos: pma): Der Bezirksparteitag der FDP-Pfalz wählte den Stadtbürgermeister von Hornbach am Samstag in der Pirminiushalle auf Platz zwei seiner Liste für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Hohn setzte sich in einer Stichwahl gegen Christian Ritzmann, Bewerber der FDP-Donnersbergkreis, durch

Hornbach. Heimsieg für den Hornbacher Stadtbürgermeister Reiner Hohn (Fotos: pma): Der Bezirksparteitag der FDP-Pfalz wählte den Stadtbürgermeister von Hornbach am Samstag in der Pirminiushalle auf Platz zwei seiner Liste für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Hohn setzte sich in einer Stichwahl gegen Christian Ritzmann, Bewerber der FDP-Donnersbergkreis, durch. An die Spitze setzten die 80 Delegierten einstimmig den Bezirksvorsitzenden Günter Eymael. Mit diesem Ergebnis hat Hohn alle Chancen, ein zweites Mal nach 2001 in den rheinland-pfälzischen Landtag einzuziehen. Für Hohn stimmten alle Delegierten aus den pfälzischen FDP-Kreisverbänden. Ausgenommen die acht Delegierten des Donnersbergkreises. Sie hatten geschlossen für ihren Bewerber gestimmt. "Dieses Vertrauen der Partei gibt mir Kraft, noch einmal die Wähler für unsere Ziele in der FDP zu motivieren. Wir müssen als FDP wieder die acht Prozent bekommen, dann sind Chancen da. Wir müssen vor allem den Wählern klar machen, dass unsere pfälzische Heimat dann mehr Chancen in Mainz hat, wenn viele Pfälzer dort die Interessen vertreten", meinte Hohn. Geschlossenheit und Angriffslust demonstrierten die Blaugelben bei diesem Hornbacher Bezirksparteitag, der eine wichtige Weichenstellung für die Landtagswahl im nächsten Jahr war. "Ziel Nummer eins für die Wahl 2011 ist, die absolute Mehrheit der SPD zu brechen", sagte Günter Eymael und erhielte dafür ersten Szenenapplaus. Kein gutes Haar ließ dieser an der Landesregierung, sprach von Vetternwirtschaft, Selbstherrlichkeit und gar Arroganz. Und wiederum Szenenapplaus gab es für die Feststellung des FDP-Bezirksvorsitzenden mit der Feststellung: "Keine Zusammenarbeit mit den Linken". Als Gast hatten die Liberalen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle eingeladen. Der, von Rainer Hohn wegen seines früheren Amtes als Mainzer Wirtschaftsminister als "Vater der Konversion in unserem Land" gerühmt wurde, gab der Versammlung ein bundespolitisches Flair. Er räumte Fehler in der Berliner Koalition ein, rückte Erfolge in den Mittelpunkt und gab sich darin sicher, dass das Stimmungstief bei den Umfragen bald vorbei sein wird. cosDie Listenplätze hinter Günter Eymael und Reiner Hohn belegen Andy Beth (Germersheim), Dietmar Theißinger (Kaiserslautern), Katharina Büdel (Kusel), Frank Zander (Neustadt), und Nicola Palmarini (Südliche Weinstraße).