Raus in die Natur

Am Vatertag – und dazu bei bestem Wetter – ist traditionell viel los in der Natur. Aber es wird auch viel gegrillt und gefeiert. So auch bei der Feuerwehr in Hornbach. Der Reinerlös des Festes kommt den Aktiven und der Jugend zugute.

Zu Fuß mit Bollerwagen, auf Fahrrädern mit Fahrradanhängern für den Getränketransport, mit Pferdewagen oder noch ganz anders geht‘s am Vatertag traditionell raus in die Natur. Heuer spielte das Wetter prächtig mit - auch bei der Feuerwehr in Hornbach , jedes Jahr organisiert dort der Förderkreis ein großes Fest.

Draußen vor den eigenen Toren, war gegen Mittag kaum noch ein Sitzplatz zu bekommen, die Stimmung war bestens, mit dabei waren die Feuerwehrleute der befreundeten Feuerwehr aus Schweyen in Frankreich, die meisten gut deutsch sprechend. "Bei uns gibt es heute keinen Vatertag ", sagt Bernard Muller aus Schweyen, "Christi Himmelfahrt aber natürlich schon".

Beide Wehren veranstalten alle zwei Jahre gemeinsame Übungen. Im Laufe der Jahre sind Freundschaften über die inzwischen verschwundene Grenze hinaus entstanden. Jerome Hauck und Joel Schwalbach nicken lebhaft zustimmend.

Vorsitzender des Förderkreises der Freiwilligen Feuerwehr in Hornbach ist Jürgen Conrad: "Alle Feuerwehrleute sind auch Mitglieder im Förderverein", sagt er, so fehlt es auch nicht an freiwilligen Helfern beim Fest.

Er selbst ist schon seit Jahren auf den Festen Schnitzelgrillier, zur Hand geht ihm Bernd Clauer: "Wir sind ein eingespieltes Team", sagen sie. Der Reinerlös des Festes wird für die Aktiven der Feuerwehr und die Jugend verwendet, für Frontblitzer an den Dienstfahrzeugen zum Beispiel, für Ausgehkleidung für die Feuerwehrleute , für Mitgestaltung von Ausflügen oder Freizeiten der Jugendlichen und anderes mehr. So fährt der Nachwuchs einmal im Jahr in ein Feldlager auf dem Gelände des Angelvereins am Becher bachsee.

Michael Conrad, Feuerwehrmann seit 1995, Sohn des Vorsitzenden des Fördervereins, rühmt die Kameradschaft und Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmannschaft: "Ich fühle mich hier gut aufgehoben, es ist ein vielseitiger Job und manchmal aufregend dazu."

Anja Clauer und Sabine Kreischer erzählen: "Wir Feuerwehr(-ehe)frauen haben nebenbei auch eigene Aktivitäten und Programm, zum Beispiel Fahrradtouren."

"Die Aufgaben, die die Feuerwehr übernehmen muss, nehmen ständig zu, während Personal und finanzielle Zuwendungen konstant bleiben oder sogar abnehmen, der Bogen ist also zunehmend gespannter", heißt es vom Vorstand des Fördervereins.