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Rat Walshausen vergibt Planung an Büro Schönhofen

Ortsgemeinderat Walshausen : Walshausen gestaltet Bushaltestelle in Ortsmitte um

Ziel ist eine behindertenfreundliche Gestaltung. Bürgermeister will die günstige Gelegenheit für weitere Verbesserungen nutzen.

Vier Haltepunkte gibt es in Walshausen für Busfahrer. Sie alle sollen nach Einschätzung des Landes barrierefrei umgestaltet werden. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) aus Kaiserslautern erarbeitete dafür eine Prioritätenliste.

Die bereits Haltestelle in der Ortsmitte beim Mühlenrad soll bis zum Jahr 2021 barrierefrei umgebaut sein. Der LBM koordiniert die Umbauplanungen. Der Ortsgemeinderat sollte am Donnerstagabend grünes Licht dafür geben, dass das Planungsbüro Schönhofen aus Kaiserslautern die Planung ausführt.

„Wir können dem Grunde nach nicht anders, denn wir bekommen ja das alles vom Land geleistet. Der aufzubringende Gemeindeanteil wird erfahrungsgemäß nicht allzuhoch sein“, stellte Ortsbürgermeister Gunther Veith bei der Diskussion grundsätzlich fest. Dass ausgerechnet der Haltepunkt in der Ortsmitte zum Erreichen der Barrierefreiheit aus Sicht der übergeordneten Straßenbehörde Vorrang genießt, stört Veith und die Ratsmitglieder wenig. Im Gegenteil. Veith wusste sogleich den Faden weiterzuspinnen und neue Ideen zu entwickeln, steht doch das Wartehäuschen beim Kreuzungspunkt Kanal-/Mühlstraße an einem sehr markanten Dorfpunkt. Einer Stelle, die noch unter dem ehemaligen Ortsbürgermeister Gerd Hack besonders gestaltet wurde. Dazu Gunther Veith: „Plandetails kenne auch ich noch nicht. Wie gesagt, von der Verwaltung aus wurde ich gebeten, den Grundsatzbeschluss über die Planung zu fassen und zugleich damit einverstanden zu sein, dass das erwähnte Büro Schönhofen aus Kaiserslautern die Planung vornimmt. Dieses Büro wird sämtliche Planungen für das LBM ausführen, auch die in anderen Ortschaften unserer Verbandsgemeinde. Sicher bietet sich dabei für uns als Gemeinde die Möglichkeit, dass wir diesen Bereich weiter dorfgerecht und vor allem verkehrsberuhigt ausbauen. Beim Kinderspielplatz haben wir ja bereits eine 30er Zone und jetzt sollten wir überlegen, wie das alles noch verbessert werden kann.“

Von den Ratsmitglieder kam kein Widerspruch, sie erklärten sich mit der aufgezeigten Vorgehensweise grundsätzlich einstimmig einverstanden. Sobald vom beauftragten Planungsbüro konkretere Schritte bekannt sind, will der Rat sich mit der Angelegenheit erneut befassen.