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Presl sieht Amtszeit Reichlings als "verlorene Jahre"

Presl sieht Amtszeit Reichlings als "verlorene Jahre"

Zweibrücken. Die Stimmung bei der Zweibrücker SPD ist hervorragend. Das zeigte gestern der Neujahrsempfang, zu dem der Wahlkreis-Landtagsabgeordnete Fritz Presl (Foto: pma) eingeladen hatte. In der Wine-Bar des City-Outlets herrschte Riesenandrang. Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Mainzer Landtag, Jochen Hartloff, zog vor der Wahl am 27

Zweibrücken. Die Stimmung bei der Zweibrücker SPD ist hervorragend. Das zeigte gestern der Neujahrsempfang, zu dem der Wahlkreis-Landtagsabgeordnete Fritz Presl (Foto: pma) eingeladen hatte. In der Wine-Bar des City-Outlets herrschte Riesenandrang. Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Mainzer Landtag, Jochen Hartloff, zog vor der Wahl am 27. März eine positive Bilanz: "Wir haben in der Bildungspolitik viel erreicht." Als Beispiele nannte er unter anderem die Schulstrukturreform und die kostenlosen Kindertagesstätten, die es jetzt in Rheinland-Pfalz gibt. Als große Herausforderung sieht Hartloff den Klimawandel. Auch hier sei das Land gut aufgestellt. So seien in den vergangenen Jahren viele Arbeitsplätze im Bereich der alternativen Energien entstanden. Mit Blick auf die CDU meinte der Fraktionschef, dass diese derzeit in einen "der größten Parteifinanzskandale der Bundesrepublik" verstrickt sei. Doch dies werde er nicht zum Wahlkampfthema machen, da hier vor allem Ideen für die Zukunft gefragt seien. Die Finanzkrise sei wesentlich besser bewältigt worden als in anderen Ländern. Bezüglich der Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken geht Hartloff davon aus, dass dies ein Punkt im SPD-Wahlprogramm sein wird. Die Investitionen am Nürburgring sei ein wichtiges Strukturprojekt, vergleichbar mit dem Flugplatz Zweibrücken und dem Pre-Park Kaiserslautern. Hartloff räumt ein, die Landesregierung habe Fehler gemacht habe. Diese seien inzwischen aber behoben.Fritz Presl sieht als wichtigste Vorhaben künftig die Dorferneuerung und die Innenstadtsanierung. Er werde sich auch weiterhin für die Schaffung neuer Arbeitsplätze einsetzen. Diese Ziele seien aber nur gemeinsam zu erreichen. Stadt, Verbandsgemeinde und Land müssten Hand in Hand arbeiten. Mit Optimismus gehe die Partei mit ihrem Kandidaten Kurt Pirmann auch in die Zweibrücker Oberbürgermeisterwahl: "Einen Ausrutscher darf es nicht mehr geben. Acht verlorene Jahre reichen!" nob