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Premiere in der ehemaligen Kreissparkasse

Premiere in der ehemaligen Kreissparkasse

Wiesbach. Das frühere Kreissparkassengebäude in Wiesbach ist seit dem letzten Jahr Eigentum der Gemeinde. In vielen Stunden freiwilliger Arbeitsleistung haben es engagierte Ratsmitglieder und Bürger zu einem schmucken Gemeindezentrum umgestaltet. Einer sehr passenden, angemessenen Bleibe für Ratsmitglieder, Senioren, alle Bürger

Wiesbach. Das frühere Kreissparkassengebäude in Wiesbach ist seit dem letzten Jahr Eigentum der Gemeinde. In vielen Stunden freiwilliger Arbeitsleistung haben es engagierte Ratsmitglieder und Bürger zu einem schmucken Gemeindezentrum umgestaltet. Einer sehr passenden, angemessenen Bleibe für Ratsmitglieder, Senioren, alle Bürger. Ortsbürgermeister Emil Mayer dankte noch einmal für das dabei gezeigte Engagement beim gestrigen Neujahrsempfang, dem ersten in der Wiesbacher Dorfgeschichte überhaupt.Wie es zu dieser neuen Stätte überhaupt kommen konnte, erläuterte Emil Mayer noch einmal ausführlich. "Im Kindergarten herrschte Platzmangel, weil ab dem neuen Jahr auch Zweijährige Kinder einen Anspruch auf Aufnahme haben. Da bot es sich förmlich an, dass wir die für Gemeindezwecke genutzten Räume an den Kindergarten abgetreten haben und dafür das bisher leer stehende Gebäude der früheren Kreissparkasse Südwestpfalz erhielten, das wir für unsere Zwecke mit viel Arbeit und großem Engagement umgestaltet haben." Dass sich dabei insbesondere die Ratsmitglieder Georg Lambert, Klaus Buchmann, Bruno Hemmer zusammen mit dem früheren Ortsbürgermeister Anton Buchmann in vorbildlicher Art und Weise hervorgetan haben und dafür öffentliches Lob erhielten, müsse einfach jeder verstehen, sagte Mayer. "Wer sich bei einem Projekt in derartiger Weise engagiert wie diese vier Helfer, der hat es einfach verdient mal in aller Öffentlichkeit gelobt zu werden!" Der Wiesbacher Kindergarten wird auch im Jahr 2010 eine Großbaustelle werden. Das Dach wird in den Sommerferien saniert, Isolierungsmaßnahmen vorgenommen. Aus dem Konjunkturförderprogramm III erhielt die Gemeinde einen Förderzuschuss in Höhe von 52 000 Euro. Daneben gelte der Sanierung der Leichenhalle das Hauptaugenmerk, sagte der Ortsbürgermeister, der sich weiterhin so engagierte und tatkräftig mitarbeitende Bürger wünscht wie vergangenes Jahr.

Auf die Maßnahmen und Vorhaben der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ging anschließend Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann näher ein. cos