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Ortskern soll in neuen Glanz erstrahlen

Ortskern soll in neuen Glanz erstrahlen

Neben dem neuen Dorfzentrum gibt es in Althornbach in den nächsten fünf Jahren noch eine Vielzahl an Projekten, die Ortsbürgermeisterin Ute Klein verwirklichen will. An erster Stelle nennt sie dabei die Brücke zum Bödinger Hof über den Hornbach, die bis Ende November fertig sein soll.

Die Arbeiten für das rund 750 000 Euro teure Vorhaben laufen derzeit auf Hochtouren.

Zu Angeboten für Senioren will Klein auch die Jugendarbeit im Ort intensivieren. Hier hat sie eine Umgestaltung des Schützenhauses vorgesehen, um dort dem Nachwuchs einen geeigneten Raum zur Verfügung stellen zu können. "Wir müssen auch die Vereine im Blick behalten", erklärt die Ortsbürgermeisterin, die es begrüßt, dass der Sportverein die sanitären Anlagen renoviert und auch eine neue Heizung für seine Räumlichkeiten installieren lässt. Vor allem aber werde Althornbach - auch wenn der Kindergarten noch viele Familien anlocke - sich in dieser Legislaturperiode mit dem zu erwartenden Bevölkerungsrückgang beschäftigen müssen. In diesem Bezug sei die Sanierung des Ortskerns besonders wichtig. Mit gemischten Gefühlen blickt Klein in Richtung Zweibrücker Flughafen, dessen Schließung droht. Es sei dort besonders wichtig, zumindest den Status eines Verkehrslandeplatzes zu erhalten. Von größeren Einnahmeverlusten für Althornbach gehe sie derzeit nicht aus, da die Steuern schließlich von den dort angesiedelten Firmen bezahlt würden, die nicht zwingend vom Flugbetrieb abhängig seien. Die Insolvenz des Flughafens sei allerdings ein schwerer Schlag für die Region, da weit über hundert Menschen ihre Arbeitsstelle verlieren würden.

Auf der Agenda der Ortsgemeinde stehe auch der Austausch der Straßenbeleuchtung, die künftig mit LED-Lampen erfolge. Ein wichtiges Vorhaben sei zudem die Gestaltung einer Homepage, um einen zeitgemäßen Auftritt des Dorfes im Internet zu realisieren. Darüber hinaus will Klein die Einwohner dazu animieren, noch mehr für die Verschönerung des Ortsbildes zu tun. Das könne mit eigenen Blumen oder Pflanzen geschehen - aber auch Patenschaften für Grünflächen seien gefragt. Sie weist in diesem Zusammenhang auch noch einmal darauf hin, dass bei Sanierung von Häusern ein Zuschuss gezahlt werden könne.