Auch Bushaltestelle in Ortsdurchfahrt war Thema im Althornbacher Rat : Bürgerhaus-Parkplatz bald nutzbar

Lob im Althornbacher Rat für fleißige Helfer bei Sanierungsarbeiten in dem Gebäude.

Längst ist rund ums „Bürgerhaus“ von Althornbach Leben eingekehrt. Doch der alte Teil des neuen Gemeindezentrums, entstanden auf dem ehemaligen Freyer’schen Hof, muss noch weiter saniert werden. An der Bausubstanz wird weiter gewerkelt und durch die Corona-Pandemie ist der Baufortschritt alles andere als beschleunigt worden. Dennoch, Ortsbürgermeister Bernd Kipp sieht nun Licht am Tunnelende. Für ihn ist vor allem wichtig, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer weiter bei der Stande sind und großartige Arbeit leisten. „Davor müssen alle den Hut ziehen, das ist großartig“, sagte Kipp bei der jünsten Sitzung des Ortsgemeinderats (wir berichteten bereits über das Ja zur Kita-Erweiterung).

Weitere Metall und Trockenausbauarbeiten stehen im Augenblick an. Ebenso Arbeiten für die Elektroinstallation und Heizung. Die Planung im alten Bereich sieht neben dem Amtszimmer für den Ortsbürgermeister auch das Schaffen eines Stuhl- und Getränkelagers vor. Zudem wird eine Umkleide mit Dusche eingebaut. Im hinteren Bereich ist das Errichten einer Stützmauer notwendig. Sobald diese fertig ist, kann der bereits ausgebaute Parkplatz genutzt werden. Bernd Kipp geht davon aus, dass das noch in diesem Jahr möglich ist.

Damit es nicht zu weiteren zeitlichen Verzögerungen kommt, waren die Mitglieder des Ortsgemeinderates damit einverstanden, dass Ortsbürgermeister Kipp zur Vergabe der ausgeschriebenen Arbeiten ermächtigt wird. Es kommen hierfür jeweils die billigsten Bieter in Frage. Die Auftragsvergabe wird nach Abstimmung Kipps mit den Ortsbeigeordneten und den Fraktionsvorsitzenden erfolgen.

Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt ist bereits im Hinblick auf den barrierefreien Zustieg zu den Linienbussen Vorarbeit geleistet worden. Bürgermeister Bernd Kipp berichtete in der Ratssitzung: Die Bordsteine sitzen, allein der Markierungsbelag für Blinde fehlt. Das soll jetzt mit dem vorgesehenen Ausbauprogramm geschehen, welches der Landkreis Südwestpfalz als Träger initiiert. Der Landesbetrieb Mobiliät (LBM) in Kaiserlautern organisiert die Kreisvorhaben und schlägt als Planungsbüro das Ingenieurbüro Schönhofen aus Kaiserslautern vor.

Den alten, ehemaligen Bahnhof an der Hornbachtalstrecke erwarb bereits vor Jahrzehnten die Ortsgemeinde. Die Schützen hatten dort ihr Domizil und viel an dem Gebäude gewerkelt. Nunmehr müssen Dach, Fenster und Eingangstür erneuert werden. Etwa 28 000 Euro sind dafür aufzubringen. Beim Land sollen Fördergelder beantragt werden. Der Ortsgemeinderat stimmte der Maßnahme zu.