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Kleinbundenbach. Die allgemeine Wirtschaftssituation hat Kleinbundenbach voll im Griff. Auf Jahre wird der Ort mit Haushaltsdefiziten leben müssen. Das steht seit gestern Abend unumstößlich fest. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2010 und 2011 wurde verabs

Kleinbundenbach. Die allgemeine Wirtschaftssituation hat Kleinbundenbach voll im Griff. Auf Jahre wird der Ort mit Haushaltsdefiziten leben müssen. Das steht seit gestern Abend unumstößlich fest. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2010 und 2011 wurde verabs

Kleinbundenbach. Die allgemeine Wirtschaftssituation hat Kleinbundenbach voll im Griff. Auf Jahre wird der Ort mit Haushaltsdefiziten leben müssen. Das steht seit gestern Abend unumstößlich fest. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2010 und 2011 wurde verabschiedet. Allein dieses Jahr fehlen zum haushaltsausgleich im Ergebnishaushalt 49 475 Euro

Kleinbundenbach. Die allgemeine Wirtschaftssituation hat Kleinbundenbach voll im Griff. Auf Jahre wird der Ort mit Haushaltsdefiziten leben müssen. Das steht seit gestern Abend unumstößlich fest. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2010 und 2011 wurde verabschiedet. Allein dieses Jahr fehlen zum haushaltsausgleich im Ergebnishaushalt 49 475 Euro. Im kommenden Jahr sind es sogar 55 830 Euro.Im Finanzhaushalt die gleiche Situation. 34 230 Euro fehlen dieses Jahr zum Ausgleich, im nächsten Jahr sind es sogar 40 910 Euro. Wie dem Haushalt zu entnehmen ist, wird es auch in den Jahren 2012 und 2013 keine Besserung geben. Es sei denn, die allgemeine Wirtschaftslage bessert sich und der Anteil der Gemeinde an der Einkommensteuer wächst wieder. Dieser Rückgang und die Anhebung der Kreisumlage haben den Ort in finanzielle Schieflage gebracht. "Wir sparen bereits, wo es nur möglich ist und machen, so gut es geht, alles in Eigenleistung. Mehr sparen ist einfach nicht möglich", stellte Ortsbürgermeister Karl Bißbort fest und dankte den Ratsmitgliedern wie Bürger für das große Engagement bei Gemeindeprojekten. Etwa der Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses. Unter solchen Vorzeichen ist es nicht verwunderlich, dass der Ort Investitionen nicht plant. "Die Erweiterung unseres Dorfgemeinschaftshauses war ein lang geplantes Vorhaben. Das konnten wir mit dem Zupacken zahlreicher Helfer realisieren. Jetzt gilt es, sich weiter zu engagieren, um das Geschaffene zu erhalten." Bißbort denkt dabei beispielsweise die Unterhaltung der Kinderspielplätze im Ort, wo auch kleinere Sanierungsarbeiten notwendig werden. "Das muss alles in Eigenleistung geschehen, weil wir sonst kein Geld haben." cos