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Nikolaus in Riedelberg und Kleinbundenbach

Vorweihnachtszeit und Corona : Ein bisschen Nikolaus muss sein

In Riedelberg und Kleinbundenbach wurden die Traditionen dieses Jahr angepasst.

In Corona-Zeiten dem Virus unter Einhaltung sämtlicher Hygienevorgaben die Stirn zu bieten ist überhaupt nicht einfach. Aber es gibt vielerorts immer wieder Menschen die sich einfallsreich zeigen und etwas unternehmen. Ortsbürgermeister Christian Schwarz aus Riedelberg beispielsweise fand es toll, was zum Nikolaustag der Förderverein Kindertagesstätte zusammen mit dem sehr rührigen Verein „Dorfjugend aktiv“ auf die Beine stellten. 

Die Helfer dieser beiden Vereine nämlich zogen mit einem Planwagen durch die Ortschaft und beschenkten die Kleinen zu deren Überraschung. Natürlich verbreitete sich die Nachricht über den Nikolausbesuch gleich einem Lauffeuer durch die Ortschaft und überall zeigten sich bald nach Einbruch der Dunkelheit die Kleinen an den Fenstern, um den fahrenden Nikolaus ja nicht zu verpassen. Geschenktüten gab es für die Kinder im Alter von eins bis zwölf Jahren an der Haustür, in die warmen Wohnzimmer durfte natürlich niemand. Fast drei Stunden lang zog der Nikolaus mit seinem Helfertross durch die Dorfstraßen. Normalerweise sind die Kleinen zur Nikolausfeier ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen, was aber in diesem Jahr aus den bekannten Gründen entfallen musste. 

 Zu einem Stopp einer sonst liebgewonnenen Tradition kam es dieses Jahr auch in Kleinbundenbach, wo die Feuerwehrmitglieder normalerweise mit großem Tross den Nikolaus begleiten. Das ging dieses Jahr nicht, doch ganz ausfallen musste auch hier der Nikolaustag nicht. Am Vorabend des zweiten Adventssonntages besuchte der Nikolaus 40 Türen und legte seine Gaben ab. Lediglich zwei Familien waren insgesamt an der Aktion beteiligt, damit niemand sich um die Hygienevorschriften sorgen musste. Allein auf den Begleittross der Feuerwehr mit den vielen Fackelträgern musste diesmal verzichtet werden.