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Neues Prinzenpaar lebt die Gleichberechtigung

Neues Prinzenpaar lebt die Gleichberechtigung

Die neue Regentschaft ist da, die närrische Zeit kann kommen. Mit seinem Prinzenpaar Beatrix I. und Sascha I. geht der Humoristische Fasenachtsverein in seine dreifach närrische Jubiläumszahl-Saison.

Das Krönchen sitzt, das Zepter ist vergeben. Mit der Inthronisierung seines Prinzenpaares hat der Humoristische Fasenachtsverein Zweibrücken/Contwig (HFZ) in seinem "3 mal 11" Jubiläumsjahr die fünfte Jahreszeit am Samstagabend eröffnet.

Die Gaststätte der Contwiger Turn- und Festhalle war sprichwörtlich bis auf den letzten Platz besetzt, als am Samstagabend das HFZ-Prinzenpaar unter einem Meer von Wunderkerzen hoheitlich einmarschierte. Dann die Übergabe der Prinzessinnenkrone und des Zepters. Ein feierlicher Moment für Prinzessin Beatrix I. und Prinz Sascha I. und alle anwesenden Fasenachtsfreunde. Doch dann, hoppla, ein kleines Streitgespräch unter dem neuen Prinzenpaar darüber, wer denn nun in Zukunft das Zepter in der Hand halte. Soll Prinz Sascha I. als Mann das Feiervolk anführen oder soll es nach Prinzessin Beatrix I. gehen, die der Meinung ist: "Die Frauen kommen an die Macht!"? Am Ende kamen sie dann doch überein: Das Regiment führt sich doch am Besten gemeinsam. Mit einer Polonaise feierten sie schließlich die Inthronisierung mit ihrer Gefolgschaft und verteilten anschließend die neuen Jubiläumsorden.

Zu Beginn des Abends hatten zuvor die Minis unter großem Applaus ihren einstudierten Tanz präsentiert und Funkenmariechen Liv Nehlig ihren großen Auftritt.

Für langjährige Mitgliedschaft wurde gleich 16 Mitgliedern der Hausorden des HFZ verliehen, der das Zweibrücker Luiche abbildet. Passend zum Jubiläumsjahr ließ Ehrensitzungspräsident Peter Schmidt die 33 Jahre Fasenacht im HFZ, die er fast die gesamte Zeit begleitete, Revue passieren. Schmidt erzählte von feucht-fröhlichen Abenden, Geburtstagsfeiern und Zeltlager-Ausflügen mit verloren gegangenen Mitgliedern. Das Gelächter war groß. "Ich denke, das war für heute genug. Zu viel aus dem Nähkästchen plaudern ist auch nicht klug", beendete Schmidt unter dem Beifall der Zuschauer seine gedanklichen Ausflüge. Mit Funkenmariechen Lisa Keller ging das Eröffnungsprogramm im Jubiläumsjahr zu Ende. Wobei es genaugenommen ja erst der Anfang war.

h-f-z.jimdo.com