Neuer Spielplatz in Martinshöhe feierlich eingeweiht

Martinshöhe. Richtig stolz sind die Martinshöher auf ihren neuen naturnahen Spielplatz in der Goethestraße. Hier können sich seit Samstag die Kinder so richtig austoben. Das Besondere: Die Wünsche des Nachwuchses wurden beim Bau fast komplett berücksichtigt. "Der alte Spielplatz war marode

 Die Kinder stürzten sich gleich auf den Spielturm. Foto: nob

Die Kinder stürzten sich gleich auf den Spielturm. Foto: nob

Martinshöhe. Richtig stolz sind die Martinshöher auf ihren neuen naturnahen Spielplatz in der Goethestraße. Hier können sich seit Samstag die Kinder so richtig austoben. Das Besondere: Die Wünsche des Nachwuchses wurden beim Bau fast komplett berücksichtigt. "Der alte Spielplatz war marode. Da stand die Ortsgemeinde in der Pflicht", erinnerte Ortsbürgermeister Klaus Sprengard während der offiziellen Einweihung an die Situation vor vier Jahren. Im Rahmen der Dorferneuerung seien dann die Kinder des Ortes in die Planung eingebunden worden. "Es wurde in der Schule sogar ein Modell gebaut", berichtete Sprengard. Bis auf den so genannten Nassplatz seien alle Vorschläge umgesetzt worden. "Wir hätten dafür kein Trinkwasser verwenden dürfen, da sonst keine finanzielle Förderung gibt", begründete die Mainzer Landschaftsarchitektin Caroline Engelhardt, die für die Planung des Areals zuständig war, die Entscheidung. Bei einem Verzicht auf Trinkwasser hätte das Nass außerdem ständig kontrolliert werden müssen. Engelhardt freut sich, dass dieses Projekt nun fertig gestellt werden konnte: "Was lange währt, wird endlich gut." Sie stellte den Spielplatz vor, für den die Laucher Firma Spielart die Geräte lieferte. Eine der Hauptattraktionen ist der Spielturm. Dieser hat neben einer Rampe auch eine Kletterwand und zwei Stangen. Außerdem gibt es noch einen Steigstamm, eine Sitzgruppe und zwei Bänke an den Spielbaustellen. Diese wurden mit einer Pergola überdacht. Die eigentlichen Bauarbeiten wurden von der Niedermohrer Firma Mast durchgeführt. Der Spielplatz kostete 60 000 Euro. 15 000 Euro steuerte das Land bei. Weitere 6000 Euro konnte die Gemeinde durch ehrenamtliche Arbeiten einsparen. nob