Neuer Radweg wird nachgebessert

Dellfeld. Sicherheitsbelange bei der Abnahme des Radweges zwischen Dellfeld und Rieschweiler-Mühlbach (wir berichteten) führen dazu, dass gestern Abend die Mitglieder des Ortsgemeinderates sich nochmals mit dem Projekt befassen mussten

Dellfeld. Sicherheitsbelange bei der Abnahme des Radweges zwischen Dellfeld und Rieschweiler-Mühlbach (wir berichteten) führen dazu, dass gestern Abend die Mitglieder des Ortsgemeinderates sich nochmals mit dem Projekt befassen mussten. Zwar ist der inzwischen schon viel befahrene Radweg offiziell seiner Bestimmung übergeben, was eine ordnungsgemäße Abnahme voraussetzt, dennoch müssen jetzt nochmals Sicherheitsarbeiten ausgeführt werden. "Die sind halt notwendig, um für den Fall der Fälle auch wirklich alles getan zu haben, damit kein Radfahrer beim Benutzen des Weges durch fehlende Sicherheitsvorkehrungen zu Schaden kommen kann", meinte gestern Abend Ortsbürgermeisterin Doris Schindler. Sie erinnerte den Ratsmitgliedern an die örtlichen Gegebenheiten beim Anwesen Otto Gessner. Just hinter dem Heim der Angelsportler führt der Radweg schnurstracks auf den Schwarzbach zu, bevor der Weg nach einer 90-Grad-Kurve wieder parallel zum Gewässer verläuft. "Dort müssen wir auf eine Strecke von rund 40 Metern einen Sicherheitszaun errichten", betonte die Bürgermeisterin und legte dem Rat entsprechende Kostenangebote vor. Aus finanziellen Gründen rückten die Ratsmitglieder von einer aufwendigen Zaunanlage ab. Ein Maschendrahtzaun soll künftig die Sicherheit aller voll und ganz gewährleisten. Die Firma Brecht aus dem Landkreis Südwestpfalz war billigste Bieterin. Sie wird auch die Erhöhung des bereits vorhandenen Brückengeländers der Brücke über den Kleinbach vornehmen. Dort wird ein Geländerhöhenmaß von 120 Zentimetern gefordert. Das bereits angebrachte Geländer hat nur eine Höhe von 90 Zentimetern. Die anfallenden Restkosten von rund 3300 Euro bekommt die Gemeinde gefördert. Das haben Gespräche mit dem Landesbetrieb Mobilität in Kaiserslautern ergeben. In die Jahre gekommen ist der Kindergarten direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus. Stück für Stück wird die vor mehr als 30 Jahren gänzlich in Eigenleistung errichtete Anlage nunmehr renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Schon letztes Jahr gab es neue Dächer, Kindergarteneltern besorgten den Außenanstrich und gestern vergaben die Ratsmitglieder den Auftrag für neue Tische und Stühle. "Wir können nicht alles auf einmal machen, wir müssen uns für die Arbeiten Zeit nehmen und deshalb können wir alle nur froh darüber sein, dass die Eltern der Kleinen mithelfen Kosten einzusparen", sagte Doris Schindler und dankte allen Helfern. cos