Neue Technik für die Parkhäuser

Die Ticket- und Kassenautomaten in den beiden Zweibrücker Parkhäusern werden ausgetauscht. Beim Umbau gibt es Behinderungen. Dafür ist das Parken während der kurzen Bauphase kostenlos.

"Nach dem Umbau haben die Kurzzeitparker einen großen Vorteil", sagt Peter König, Leiter des Parkhausbetriebs. Bisher mussten sich die Parker sputen, um das Auto noch vor 19.30 Uhr aus dem Parkhaus rauszufahren. Oder zehn Euro für eine Notkarte beim Funktaxi bezahlen, um in das Parkhaus zu kommen. "Das fällt künftig weg. Mit dem Parkticket kommen die Autofahrer dann auch noch nachts ins Parkhaus herein und können herausfahren", erklärt König.

Gestern Morgen begannen die Arbeiten. Die Schranken an der Ein- und Ausfahrt zum Parkhaus am Hallplatz waren schnell entfernt. Die dazugehörenden Automaten wurden ebenfalls abgebaut. Trotz der Arbeiten konnten Autofahrer ins Parkhaus ein, beziehungsweise aus dem Parkhaus ausfahren. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke , die die Parkhäuser betreiben, regelte den Verkehr. "Das läuft bisher problemlos", sagt der Betriebsleiter. Die Autofahrer würden die kleinen Behinderungen hinnehmen. König: "Das Parken ist ja dann auch kostenlos." Eine komplette Schließung hätten die Stadtwerke wegen der Dauerparker und der fehlenden Parkplätze nicht in Betracht gezogen. In den Parkhäusern stehen 427 (Hallplatz) und 240 (Schloss) sowie den Außenparkplätzen 92 (Schloss) und 75 (Lehrerparkplatz) zur Verfügung. "Wir haben im Sinne der Kunden entschieden."

In zwei, drei Tagen soll die komplette Technik mit den Parkscheinautomaten, den Schranken sowie den Kassenautomaten im Parkhaus am Hallplatz ausgetauscht sein. Danach folge der Austausch im Parkhaus am Schloss. "Damit beginnen wir entweder am Freitag oder am Montag", kündigt König an. Und zum Schluss folgen die Außenparkplätze am Schloss und der Lehrerparkplatz am Helmholtz-Gymnasium. "Bis Ende nächster Woche wollen wir fertig sein." Insgesamt investierten die Stadtwerke in die Umrüstung 120 000 Euro. "Das bisherige System ist 17 Jahre alt und wird von den Firmen nicht mehr gepflegt", begründet der Betriebsleiter die Umstellung. Die neuen Geräte können die neuen Zehn-Euro-Banknoten erkennen. Und im Kaufpreis ist auch ein zweijähriges Software-Update enthalten. "Damit müssen wir bei der Umstellung der 20- und 50-Euro-Scheine nicht aufrüsten."

Neben den Kurzzeitparkern haben auch die Inhaber eines Sechs-Stunden-Tickets einen Vorteil. "Die können jetzt während der sechs Stunden mehrmals ins Parkhaus ein- und ausfahren." Bisher verfiel das Ticket nach einer Ausfahrt. Die Bedienung der Ticket-Automaten bleibe auch beim neuen System gleich.