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Neue Drehleiter für die Hornbacher Feuerwehr

Nach zweijähriger Planungsphase : Neue Drehleiter für die Hornbacher Feuerwehr

Eine vierköpfige Abordnung war eigens nach Ulm gefahren, um das Fahrzeug abzuholen.

Verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die Floriansjünger der Klosterstadt Hornbach. Am Samstagnachmittag kam dort das Überführungsquartett mit dem für das Feuerwehrwesen zuständigen Verbandsgemeinde-Beigeordneten Thomas Hohn an. Abfahrtsort ist Ulm gewesen. Dort hatten der erst vor Wochen zum neuen Wehrführer gewählte Michael Conrad, Thomas Hohn, Christian Bischoff und Marc Laarmann die rund 695 000 Euro teure, neue Feuerwehrdrehleiter im Magirus-Werk abgeholt. 

Zahlreiche Aktive der rund 35 Mitglieder zählenden Löscheinheit aus der Klosterstadt warteten bereits ungeduldig beim Gerätehaus in der Bahnhofstraße auf das Fahrzeug. Seit der Einweihung des Klosterhotels verfügt die Hornbacher Wehr über ein solches Einsatzfahrzeug. Zunächst mit einem bei der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen gekauften Leiterwagen, später mit geleasten Drehleitern. Ein Umstand, welcher bei den alljährlichen Haushaltsdebatten auf Seiten der FDP-Fraktion im Verbandsgemeinderat stets heftige Diskussionen auslöste. Immerhin mussten sieben Jahre 36 000 Euro jährlich an Leasingkosten bereitgestellt werden, zuletzt waren es noch 24 000 Euro.

Der Fahrzeugauslieferung war wegen der Finanzierung eine zweijährige Planungsphase vorausgegangen. Mit dem Landkreis Südwestpfalz wurde ein  interkommunaler Fahrzeugeinsatz vereinbart. Das honorierte das Land mit 40 000 Euro mehr an Fördermitteln. Fast 270 000 Euro steuert jetzt das Land bei, der Kreis nochmals 150 000 und vom örtlichen Feuerwehrförderverein gab es 3000 Euro.

In den kommenden Wochen werden Feuerwehrleute der Hornbacher Löscheinheit ausgebildet, die entsprechenden Instruktion bekam direkt im Werk über zwei Tage die Hornbacher Abordnung, die auch die Drehleiter in Ulm abholte.