Mittelaltergarten für das Kloster

Hornbach. Die Idee stammt von zwei Hornbachern. Ein Klostergarten, wie ihn der mittelalterliche Mönch und späterer Abt des Klosters Reichenau, Walahfrid Strabo, in seinem Werk "Hortolus" beschrieben hat, mit Kräuter- und Nutzpflanzen. Strabo-Gärten dienten bis zum Ende des Mittelalters vorrangig der Versorgung der Klosterbewohner mit Obst, Gemüse und Kräutern

Hornbach. Die Idee stammt von zwei Hornbachern. Ein Klostergarten, wie ihn der mittelalterliche Mönch und späterer Abt des Klosters Reichenau, Walahfrid Strabo, in seinem Werk "Hortolus" beschrieben hat, mit Kräuter- und Nutzpflanzen. Strabo-Gärten dienten bis zum Ende des Mittelalters vorrangig der Versorgung der Klosterbewohner mit Obst, Gemüse und Kräutern. Axel Mönch und Klaus Stucky beließen es nicht nur bei einer Idee, begannen eifrig mit den Planungen für diesen sogenannten Strabo-Garten. Noch in diesem Jahr könnte das Projekt umgesetzt werden. Die Planungen dafür sind bereits ausführungsreif. 50 000 Euro müssten für das Projekt aufgebracht werden. "Wenn es bei diesem Kostenrahmen bleibt, dann könnten wir die Sache schaukeln, was natürlich einem weiteren Glücksfall für die Klosterstadt Hornbach gleichkäme", sagt Hornbachs Bürgermeister Reiner Hohn. Der Dank ginge dabei nicht nur an die beiden Initiatoren, Hohn müsste sich einmal mehr beim Förderverein zum Erhalt der historischen Klosteranlage Hornbach bedanken, dessen Vorsitzender Landrat Hans Jörg Duppré ist. Den Mitgliedern dieses Fördervereins wurden die Pläne bereits vorgestellt und wie Hohn im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur versicherte, sei Duppré wie alle übrigen Vereinsverantwortlichen von den Plänen angetan. Hohn, der selbst stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist: "Hut ab vor solchem Bürgerengagement. Das sind Stadtbewohner, die sich wirklich Gedanken darüber machen, wie wir alle mit unserer historischen Vergangenheit weiter wuchern und auf unsere Klosterstadt aufmerksam machen können." Die Order an die beiden Planer vom Förderverein zum Erhalt der historischen Klosteranlage war klar: Kostengenauigkeit. Sollte es bei den 50 000 Euro bleiben, dann kann wohl noch dieses Frühjahr mit einem Baubeginn gerechnet werden. "Wir werden dann auch mit der übrigen Stadtbevölkerung über das neue Projekt reden, denn selbstverständlich soll die Pflege und Unterhaltung über ehrenamtliches Engagement erfolgen. Doch wer uns Hornbacher kennt, weiß, dass wir für derartige Aufgaben stets zur Stelle sind", erklärt Hohn. "Das wäre ein weiterer Glücksfall für die Klosterstadt Hornbach."Bürgermeister Reiner Hohn