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Adventskonzert in Martinshöhe: Mit Gesang anderen eine Freude machen

Adventskonzert in Martinshöhe : Mit Gesang anderen eine Freude machen

Mit einem stimmungsvollen Adventskonzert in der Martinshöher St.-Martinus-Pfarrkirche hat der Singkreis Novus Cantus am Wochenende sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert.

Seit einem Jahrzehnt pflegen im Singkreis Novus Cantus jüngere wie ältere Sängerinnen und Sänger den Chorgesang. In dieser Zeit ist die Zahl der Aktiven gewachsen, konnten die Sänger immer wieder beweisen, dass sie einen wichtigen Beitrag zum dörflichen Kulturleben leisten. Mit einem Adventskonzert wurde auf die ersten zehn Jahre zurückgeblickt. Ohne besondere Festreden, ohne spezielle Dankesworte an Gründer, Förderer oder jene, die sich dafür einsetzen, um das weiterhin gesteckte Ziel immer wieder zu erreichen: mit Gesang anderen Menschen eine Freude zu bereiten.

Ganz ohne Dankesworte ging es dann aber doch nicht. Seit einem Jahrzehnt nämlich mühe sich Chorleiterin Christine Haßler mit der großen Schar an sangesfreudigen Frauen und Männern ab, wie Katja Reischmann in ihrer kurzen Ansprache als „Zugpferd“ des Singkreises feststellte, sie habe Stimmen geformt und immer wieder herausgefordert und in dieser Zeit viele Mühen auf sich genommen. Langer Schlussapplaus in einem fast vollbesetzten Gotteshaus war dann auch der eindrucksvolle Beweis dafür, dass die abwechslungsreiche Vortragsfolge ganz nach dem Geschmack der vielen Zuhörer war.

Der Katholische Kirchenchor Martinshöhe, ebenfalls unter der Leitung von Christine Haßler, wusste die breite Palette der Liedbeiträge mit geistlich geprägter Musik zu bereichern und auch der Männergesangverein Martinshöhe unter der Leitung des langjährigen Dirigenten Ruprecht Schmidt wusste nicht nur stimmlich, sondern auch mit den ausgewählten Liedern einen ansprechenden Beitrag zu leisten.

Der Jubelchor eröffnete das Konzert mit Musik aus der Feder von Siegfried Fietz, zwischen „Himmel und Erde“. Bei „I will follow him“ wurde eindrucksvoll präsentiert, warum sich im Singkreis „Novus Cantus“ begeisterte Sänger zusammenfinden.

Die Sänger des Kirchenchores zeigten nicht nur mit dem „Jubilate Deo“, „Es blühn drei Rosen auf einem Zweig“ und „Heilige Nacht, du kehrest wieder“ ihr Können. „Für das „Ave-Maria“, „Berg und Täler sind verschneit“ und dem heimeligen „Weihnacht“ gab es ebenfalls großen Applaus.

Der Männerchor schließlich wusste mit der geistlichen Kantate „Tröstet mein Volk“, dem „Ave Maria“ von Franz Schubert und „Advent“ eine großartigen Beitrag zu leisten, um dann beim zweiten Auftritt nach dem „Im Stall in der Krippe“, „Als uns der Heiland geboren“ und dem anrührenden „Des deutschen Seemanns Weihnachten“ mit dem „Andachtsjodler“ im Chorsatz von Ruprecht Schmidt einen besonderen Konzertbeitrag zu leisten. „Rudolf, das kleine Rentier“, „Feliz Navidad“ und ein „Weihnachts-Medley“ trug der Singkreis zum Ausklang überzeugend vor.

Eine tolle Überraschung war der Auftritt der Allerkleinsten im Singkreis. Gerade einmal drei bis vier Wochen hatten Christine Haßler, Laura Kaiser und Manuela Wache singende Kindergarten- und  Grundschulkinder unter ihren Fittichen. Mit Weihnachtsliedern –  insbesondere dem Klassiker „Weihnachtsbäckerei“ – sangen sie sich in die Herzen der Konzertbesucher und wurden am Ende stürmisch gefeiert.