Mit dem Bus von Band zu Band

Zweibrücken. Am Samstag fand bereits zum sechsten Mal die Musik-Tour in Zweibrücken statt. Dabei boten die vereinten Wirte Zweibrücken Live-Musik in insgesamt zwölf Wirtschaften an und einen Shuttle-Bus, der die Gäste von Location zu Location brachte. Man zahlte einen einmaligen Eintritt von fünf Euro und konnte danach die Kneipentour beginnen lassen

Zweibrücken. Am Samstag fand bereits zum sechsten Mal die Musik-Tour in Zweibrücken statt. Dabei boten die vereinten Wirte Zweibrücken Live-Musik in insgesamt zwölf Wirtschaften an und einen Shuttle-Bus, der die Gäste von Location zu Location brachte. Man zahlte einen einmaligen Eintritt von fünf Euro und konnte danach die Kneipentour beginnen lassen. So spielten zum Beispiel Fürbaß im Lokal "Plan B", Nelly in "Juttas Eck" und 7- ab im "Hobbit".Dabei freuten sich die Gäste vor allem über den Bus; der durchgehend rappelvoll war. "Das ist super mit dem Bus. Man fährt von Kneipe zu Kneipe und kann sich's überall gut gehen lassen" sagte der 18-jährige Fladimir Vlagimir. Gerade Jugendliche freuten sich über diese Aktion sehr. "Sonst geht man immer nur in eine Bar und das war's dann. Heute kann man endlich mal richtig Party machen" meinte die 17-jährige Nicole Banner, die an diesem Abend alle Lokale besuchte. Viele ließen den Abend aber auch geruhsamer angehen so zum Beispiel Alexandra Riedel, 48, aus Contwig "Ich bleib heute den ganzen Abend hier. Andauernd hin und her fahren brauch ich nicht. Ich lass es mir hier gut gehen." So saß sie den ganzen Abend im "Killarney Irish Pub" und hörte den Klängen von Hawk & Falk zu. Die Gaststätte zum Campingplatz war ebenfalls gut gefüllt. Dort spielte die Band Eichelhäher, die bei den Zweibrückern schon einige Fans hat. "Ich bin hier wegen Eichelhäher. Die Jungs sind einfach super", meinte zum Beispiel die 54 jährige Getrud Weiden. Im "Route 66" genossen die Gäste die rockigen Klänge von Sin City . Im "Hufschmied" sangen die Besucher die wohl bekannten Texte Partybuam mit und steigerten sich mit fortlaufender Uhrzeit zu richtigen Popstars.

Ruhiger ging es im "Café Pastis" zu. Dort spielte das Trio Finale"französische und italienische Lieder und Chansons die die Gäste begeisterten. "Ich finds toll das es so was gibt. Es sind dieses Jahr aber leider nicht ganz so viele Leute wie letztes Jahr dabei" beklagte Dirk Kron, 37, aus Zweibrücken. In der "Brasserie" konnte man sich zu den Klängen von "Tony and the Halftones" entspannen und den Abend bis in die frühen Morgenstunden ausklingen lassen. Alternativ konnte man auch zu den popigen Sounds der Groovin' Monkeys im "Unikum" das Tanzbein schwingen. Viele weiter Locations boten Life-Acts und so wurde der Abend ein voller Erfolg. " Alles in allem war heute ein super Abend. Ich wünschte, so etwas gäbe es öfter mal in Zweibrücken" sagte die gegen Ende des Abends doch sehr erschöpfte Freyja Fremgen, 20, aus Zweibrücken.