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Michael Keller bleibt weiter Flughafen-Geschäftsführer

Michael Keller bleibt weiter Flughafen-Geschäftsführer

Zweibrücken. "Der Vertrag mit dem Geschäftsführer des Zweibrücker Flughafens, Michael Keller (Foto: pm), wird um drei Jahre verlängert", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen-Gesellschaft, Carsten Kühl, nach der Sitzung auf Nachfrage des Pfälzischen Merkur. Der 61-jährige ist seit April zusammen mit Werner Boßlet Chef des Flughafens

Zweibrücken. "Der Vertrag mit dem Geschäftsführer des Zweibrücker Flughafens, Michael Keller (Foto: pm), wird um drei Jahre verlängert", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen-Gesellschaft, Carsten Kühl, nach der Sitzung auf Nachfrage des Pfälzischen Merkur. Der 61-jährige ist seit April zusammen mit Werner Boßlet Chef des Flughafens. Der Vertrag sollte Ende des Jahres auslaufen. "Da aber der Verkauf erst mal vom Tisch ist, haben wir den Vertrag verlängert."Der Aufsichtsrat sei einhellig der Meinung, dass Keller ein "guter Mann" an der Spitze des Zweibrücker Flughafens sei. Die "abgeklärte Art" bewähre sich gerade bei der Sanierung der Landebahn. "Da liegen wir sehr gut in der Zeit. Alles was wir in diesem Jahr machen wollen, werden wir auch machen", erklärte Kühl. Wegen des geplanten Verkaufs des Flughafens war der erste Vertrag auf ein dreiviertel Jahr befristet gewesen. Doch die Privatisierung wurde Mitte November vorerst auf Eis gelegt. Deshalb führt die Flughafen-Gesellschaft die Geschäfte weiter. Die erfolgreiche Entwicklung habe gezeigt, dass "wir einen Flughafen managen können", sagte Kühl.Die Landesregierung halte dennoch an einem Verkauf fest. "Schon vor der ersten Ausschreibung gab es immer wieder Interessenten. Bei der Ausschreibung haben wir dann die ernsthaften Interessenten herausgefunden", nannte Carsten Kühl zumindest einen Erfolg der Ausschreibung. "Wir haben die Kartei bereinigt."Der Flughafen-Gesellschaft sei es wichtig gewesen, dass ein Käufer in den Flughafen investiert. Durch die Ausschreibung hätte die Gesellschaft auch eine Liste von wirklichen Interessenten. Kühl: "Wenn sich die wirtschaftliche Situation ändert, können wir schnell reagieren.