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Mauschbacher Dorfgemeinschaftshaus bekommt eine neue Küche

Mauschbacher Dorfgemeinschaftshaus bekommt eine neue Küche

Noch immer hat die Gemeinde Mauschbach Geld auf der hohen Kante liegen. Doch dafür gibt es im Augenblick keine besondere Zinseinnahmen wie in der Vergangenheit, wie jetzt der Ortsbürgermeister feststellte.

Fast eine halbe Million Euro hat Mauschbach auf der hohen Kante liegen. Doch entgegen den früheren Jahren gibt es im Augenblick dafür nur geringe Zinseinnahmen . Ortsbürgermeister Bernhard Krippleben rechnete in der jüngsten Ratssitzung (wir berichteten) vor: Für 100 000 Euro sind es im Augenblick gerademal 0,05 Prozent. Trotzdem, die Kommunalpolitiker können weiterhin zufrieden in die Zukunft blicken. Auch ohne die Zinseinnahmen aus den Rücklagesummen stabilisiert sich der Gemeindehaushalt.

Investiert wird deshalb im Augenblick ins Dorfgemeinschaftshaus. Der neue Außenanstrich ist sichtbar, die neue Küche wird demnächst eingebaut. Die Landfrauen konnten beim Aussuchen der neuen Einrichtung mitreden und Wünsche äußern. Bernhard Krippleben: "Die Frauen aus dem Dorf, insbesondere die Landfrauen, werden ja künftig die Kücheneinrichtung primär nutzen. Deshalb ist es doch mehr als sinnvoll, wenn wir diesen Personenkreis jetzt beim Neugestalten in die Entscheidung einbinden." Neben der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, das beim gesamten Investitionsaufkommen von rund 186 000 Euro den Löwenanteil ausmacht, musste die Gemeinde für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht aufkommen. Eine neue Buswartehalle sowie die Erneuerung eines Fußweges zur Grillhütte sind weitere Projekte.

Die Reparatur des zum Aussichtsturm im Bruch führenden "Storchen- und Libellenweges" lässt sich die Gemeinde gleichfalls rund 17 000 Euro kosten. Nicht nur dieses Wegeteilstück erschließe das primäre Gelände, welches die Nabu-Ortsgruppe Zweibrücken für seine Projekte nutze. Krippleben: "Für die heimische Landwirtschaft ist der Storchen- und Libellenweg nur zu einem Drittel von Bedeutung. Wenn jetzt die Gemeinde diese Kosten übernimmt und von der örtlichen Jagdgenossenschaft noch 8000 Euro kommen, dann ist das schon eine respektable Unterstützung, wobei der Gebührenhaushalt Feldwege nicht belastet wird." Walter Weber (SPD ) ging das aber alles viel zu schnell: "Da wird Geld zum Fenster rausgeworfen." Dem notwendig gewordenen Nachtrag stimmten deshalb auch die beiden SPD-Ratsmitglieder nicht zu.