Lisa aus Contwig bleibt dabei

Wie sehr die Haare das Aussehen eines Menschen beeinflussen, zeigte sich gestern Abend in der neuesten Episode von "Germany´s next Topmodel" des Fernsehsenders ProSieben . Dort mussten die verbliebenen acht Kandidatinnen nämlich für ein Fotoshooting ihre gesamte Haarpracht lassen.

Natürlich wurden den Kandidatinnen nicht wirklich alle Haare abgeschnitten, sondern mithilfe einer Glatzen-Kappe versteckt. Das gefiel natürlich nicht allen Mädchen gleich gut. Kandidatin Lisa Sophie Bärmann aus Contwig sah dem Ganzen relativ gelassen entgegen. "Ich bin gespannt, ob es genauso schlimm wird, wie ich es mir vorstelle. Aber es macht Spaß zu sehen, wie man sich Schritt für Schritt verwandelt. Ich finde die Shooting-Idee Klasse, es ist etwas Außergewöhnliches", sagte Lisa. Und diese Einstellung brauchte sie auch, war es doch schon in der letzten Woche knapp um ihr Weiterkommen bestellt.

Nur mit einer Glatze und teilweise hautfarbener Kleidung kam es beim Shooting um so mehr auf den Gesichtsausdruck und die Körpersprache der Mädchen an. Außergewöhnlich waren die verschiedenen Sets, in denen die Mädchen zusammen beispielsweise wie weggeworfene Schaufensterpuppen fotografiert wurden, dann tatsächlich. Dennoch gelang Lisa nicht die gewünschte Leistung, und so stand sie nach dem Entscheidungslauf am Ende nur noch mit Konkurrentin Chiara vor der Jury, während alle anderen Mädchen bereits eine Runde weiter gelassen wurden. "Lisa, du warst beim Fotoshooting nicht so gut. Du hast die Augen einfach nicht aufgekriegt", stellte Jurorin Heidi Klum fest. Und doch konnte sie sich zumindest gegen die Konkurrentin ein klein wenig durchsetzen. "Wir finden, dass Lisa ein kleines bisschen besser gewesen ist heute", erlöste Heidi Klum schließlich die angespannte Lisa und schickte sie mit ihrem Foto in die nächste Runde.

Doch auch Chiara durfte sich freuen, denn ausgeschieden ist am Ende niemand. Und so geht der Kampf um den Titel in der nächsten Woche mit acht Kandidatinnen weiter.