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Letzter Schliff für zentrale Pläne

Letzter Schliff für zentrale Pläne

Wattweiler. Den Grundstein für den neuen Ortsmittelpunkt von Wattweiler legte die Stadt Zweibrücken mit dem Erwerb des freien Grundstücks gegenüber der heutigen Feuerwehrbleibe und Gemeindehaus. So jedenfalls sieht das Ortsvorsteher Jürgen Kroh, der froh darüber ist, dass nun Nägel mit Köpfen gemacht werden

Wattweiler. Den Grundstein für den neuen Ortsmittelpunkt von Wattweiler legte die Stadt Zweibrücken mit dem Erwerb des freien Grundstücks gegenüber der heutigen Feuerwehrbleibe und Gemeindehaus. So jedenfalls sieht das Ortsvorsteher Jürgen Kroh, der froh darüber ist, dass nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Der Umwelt und Service-Betrieb Zweibrücken (UBZ) wird dieses Projekt federführend begleiten.Probleme ergaben sich bei der Prüfung der Standsicherheit der vorhandenen Mauern. Dabei betonte Kroh im Ortsbeirat, dass die vorhandene Betonmauer weitgehend auf einem Privatgrundstück errichtet ist und damit zum überwiegenden Teil nicht in der Unterhaltungslast der Stadt steht. Ganz anders verhält sich dies bei der Bruchsteinmauer. UBZ-Chef Werner Boßlet sagte dazu: "Die Steine sind total porös und können einem Druck kaum mehr standhalten." Aus Kostengründen soll deshalb das Gelände stark abgeböscht werden. Für die bisherige Planung hätte das keine Nachteile. Die kann weiter 1:1 umgesetzt werden. Inwieweit jetzt noch die Reste dieser Sandsteinmauer allein aus optischen Gründen verbleiben können, soll bei den Arbeiten entschieden werden. Boßlet sieht dafür eine Möglichkeit und Kroh sah im engen Schulterschluss mit dem UBZ eine gute Zusammenarbeit bei der Projektabwicklung. Dieses Jahr stünden noch 20 000 Euro zur Verfügung, so Kroh. Für das kommende Jahr wollen sich alle Verantwortlichen dafür einsetzen, dass weitere 40 000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt und die Schlussfinanzierung mit 30 000 Euro im Etat 2013 veranschlagt wird. Die Gestaltungsideen und Wünsche sind bereits in einem Plan festgelegt. Trotzdem will sich der Ortsbeirat in seiner nächsten Sitzung am 17. November nochmals ganz dem Thema Ortsmittelpunkt widmen und prüfen, ob das alles realisierbar ist oder vielleicht neue Ziele hinzugekommen sind. Die neue Feuerwache Wattweiler ist weitgehend fertig. Die Mitglieder haben sich die neue Einrichtung am Donnerstag angeschaut und waren sehr zufrieden mit dem, was die Stadt für die örtliche Löscheinheit geschaffen hat. Die Funktionsräume seien soweit fertig, meinte Kroh, jetzt fehle nur noch ein neues Löschfahrzeug. Mit einem solchen Feuerwehrdomizil sollte es auch gelingen, den Nachwuchs für den Ehrendienst zu motivieren, meinte Kroh und wünschte sich, dass auch mehr Frauen zur Wattweiler Wehr gehen.

Die Feuerwehr bekommt aus dem Vorortbudgets 1200 Euro für die Bestuhlung. Schützenverein und TuS Wattweiler bekommen jeweils 400 Euro, der Denkmal- und Heimatpflegeverein 250 Euro. Für die Anschaffung von großen Blumenkübeln stehen 700 bis 840 Euro zur Verfügung. "Die Steine der Mauer sind total porös."

Werner Boßlet, UBZ-Chef