1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken-Land

Leitprojekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Leitprojekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Zweibrücken. Solardächer auf öffentlichen Gebäuden, ein innerstädtisches Radwegekonzept, die Idee eines gemeinsamen Verkehrsraums oder eine Broschüre und Internetauftritt für Freizeit, Erholung und Naturschutz sind vier der acht Leitprojekte, die die Lokale Agenda der Stadt vorschlägt. "Damit ist unser Teil erledigt

Zweibrücken. Solardächer auf öffentlichen Gebäuden, ein innerstädtisches Radwegekonzept, die Idee eines gemeinsamen Verkehrsraums oder eine Broschüre und Internetauftritt für Freizeit, Erholung und Naturschutz sind vier der acht Leitprojekte, die die Lokale Agenda der Stadt vorschlägt. "Damit ist unser Teil erledigt. Umsetzen muss es die Stadt", beendete die Sprecherin der Zweibrücker Lokale Agenda-Gruppe, Katharina Wirtz (Foto: pm), die Beratung über ein Handlungsprogramm zum städtischen Nachhaltigkeitsbericht.Nach Abschluss des Nachhaltigkeitsberichts 2005 der Lokalen Agenda sollte die Stadt ein Handlungsprogramm erstellen. "Die Verwaltung war mit unserer Arbeit wohl so zufrieden, dass sie fragte, ob wir auch das Programm machen", begründete Katharina Wirtz den Auftrag. Der Bericht wurde vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium ausgezeichnet. Das Handlungsprogramm, das noch mit der Verwaltung abgestimmt werden muss, soll ein Steuerungsinstrument der Stadt werden. Deshalb erwartet die Agenda-Gruppe, dass die vorgeschlagenen Leitprojekte in den nächsten fünf Jahren auch umgesetzt werden. Wirtz: "Das Programm ist eine gute Grundlage für die Stadt." Neben den konkreten Projekten hat die Gruppe in den drei Handlungsfeldern Wohnen, Mobilität sowie Freizeit und Tourismus in einigen Sitzungen auch Leitziele formuliert, "die bei den Entscheidungen der Stadt in den kommenden fünf Jahren handlungsleitend sein sollen". Beim Bauen nennt die Lokale Agenda möglichst flächensparendes Wohnen und Bauen als Ziele. Weiter Ziele sind die Verwendung von heimischen Baustoffen, eine barrierefreie Innenstadt, eine attraktive Stadt für alle Generation, ein höherer Anteil an erneuerbarer Energie oder die Förderung der Regenwassernutzung. Dazu schlägt die Gruppe eine schadstoffarme, klimafreundliche, menschenfreundliche Mobilität, sicher erreichbare Haltestellen oder den Zugang zu zentralen Einrichtungen für alle Bürger vor. Die Stadt solle sich mit sanftem Tourismus, Sport und Gesundheit präsentieren, Freizeitangebote anbieten, die den Kontakt zwischen den Generationen fördern, Naturflächen schützen sowie die Besonderheiten im überregionalen Zusammenhang darstellen. "Das Programm ist eine gute Grundlage für die Stadt."Katharina Wirtz, Sprecherin Lokale Agenda-Gruppe