Hornbach Landmarkt überzeugt

Hornbach · Die Veranstaltung war dieses Jahr wieder zurück am ursprünglichen Ort in Hornbach.

Viele Besucher, zufriedene Marktbeschicker und dennoch kein dichtes Gedränge wie in früheren Jahren, so präsentierte sich der Landmarkt 2024 in der Klosterstadt Hornbach dieses Wochenende.

Viele Besucher, zufriedene Marktbeschicker und dennoch kein dichtes Gedränge wie in früheren Jahren, so präsentierte sich der Landmarkt 2024 in der Klosterstadt Hornbach dieses Wochenende.

Foto: Norbert Schwarz

Der Land- und Kunsthandwerkermarkt in Hornbach ist und bleibt ein Publikumsmagnet. Aus Nah und Fern kamen die Besucher. Gleiches galt für die Marktbeschicker und Händler, die aus Deutschland und Frankreich kamen. Reichlich und breit gefächert das Marktangebot, das gesamte Warensortiment. Dazu lauschige Plätze, an welchen die Gäste ganz nach eigenem Gusto verweilen konnten. Die Hornbacher Unterstadt mit Haupt-, Tal- und Lauerstraße war einmal mehr in zwölfter Neuauflage ein bunter, schillernder Marktfleck, der inzwischen zu einem echten Alleinstellungsmerkmal für die Marktorganisatoren geworden ist und das Stadtimage weiter aufpoliert.

Nach dem erzwungenen Ausweichen auf den Bereich an der Pirminiushalle letztes Jahr sei die Rückkehr an den traditionellen Veranstaltungsort beileibe kein Fehler gewesen, betonte Bürgermeister Reinhold Hohn. Es passte vielmehr alles zusammen. Eine riesige Besucherschar an Gästen, die sich zusammen mit den Menschen aus der Region in der Klosterstadt wohlfühlten. „Angenehme Temperaturen, kein Stadtfestgedränge, wie wir das in manchen Jahren schon hatten, vielmehr allgemeine Zufriedenheit auf beiden Seiten. Werbung für unsere geliebte Klosterstadt pur, das ist sicher und was will man eigentlich noch mehr?“

Eine Antwort darauf hatte vorher schon Ernst Tilly aus Kaiserlautern gegeben. Der Händler bot modernes Hobel- und Schneidewerkzeug für Gemüse und Kräuter an, legte aber gerade eine Verschnaufpause ein und Stand gern Rede und Antwort, wie der Vormittag und die frühen Nachmittagsstunden verkaufen sein. Gast in Hornbach ist Ernst Tilly von der ersten Stunde an gewesen. Bereut hat er sein Kommen in keinem Jahr. Obwohl Corona und der nachfolgende wirtschaftliche Wandel durchaus Spuren hinterlassen hätten. Das Geld sitze nicht mehr so locker in der Tasche, das sei einfach zu spüren und wer das nicht erkenne, sei ganz einfach blind.

Ähnlich die Aussage von Steffen Süs aus Winterbach, der mit „Stugges Craft Bieren“ aus der eigenen Bierwerkstatt in Hornbach auf der Hauptstraße Station gemacht hat und nicht allein den Durst der Kunden stillen, sondern neue Kundschaft für seine Produkte aus der Region gewinnen will.

Voll und ganz zufrieden ist derweil Andreas Marschall aus dem französischen Romelfing nahe Saargemünd. Spanische Wurstprodukte bietet dieser feil, und die wurden ihm geradezu aus der Hand gerissen. Alles hausgemacht, die Produkte verleihen dem Stand eine gewisse Aura, der sich viele nicht entziehen können und Zeit für einen kleinen Plausch mit der Verkäuferin von Kissel-Landbrot in passender Bäckertracht bleibt zudem. Bis auf die letzte Schnitte sind die Landbrote schon am frühen Vormittag weg, da bleibt genügend Zeit, um den smarten Andreas mit dem kecken schwarzen Barett auf dem Haupt zum Tagesausklang den Kopf zu verdrehen. Der Landmarkt 2024 an alter Stelle ein voller Erfolg, das vorgegebene Ziel wurde voll und ganz erreicht.