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Landkreis profitiert von Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II

Landkreis profitiert von Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II

Zweibrücken/Pirmasens. Das Konjunkturpaket II als Motor für den Landkreis und die regionale Wirtschaft? Ein Blick auf die nackten Zahlen lässt nur ein eindeutiges "Ja" als Antwort zu

Zweibrücken/Pirmasens. Das Konjunkturpaket II als Motor für den Landkreis und die regionale Wirtschaft? Ein Blick auf die nackten Zahlen lässt nur ein eindeutiges "Ja" als Antwort zu. Quer durch das Kreisgebiet werden 85 Investitionen von Ortsgemeinden, Verbandsgemeinden und Landkreis über das Konjunkturpaket II gefördert, vor allem Sanierungsprojekte an Schulen und Kindertagesstätten sowie die DSL-Versorgung. Die Förderhöhe ist unterschiedlich, liegt zwischen zehn Prozent für die Nahwärmeversorgung in Höheinöd und 100 Prozent für die Altbausanierung der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Thaleischweiler-Fröschen. Zusammen sind es Investitionen von 12,5 Millionen Euro, die mit der Finanzhilfe durch das Konjunkturpaket II verwirklicht werden. 9,8 Millionen Euro aus dem "Zukunftsinvestitionsfonds", den das Land eingerichtet hat, werden für die 85 Projekte im Landkreis bereitgestellt, das entspricht einer Förderquote von 78,1 Prozent.Aber lassen auch Politik und regionale Unternehmen ein "Ja" verlauten, wenn sie das Konjunkturpaket II beurteilen? Ein uneingeschränktes Lob kommt von Landrat Hans Jörg Duppré, der das Konjunkturpaket als Erfolgsstory für den Landkreis bezeichnet. "Viele notwendige und sinnvolle Maßnahmen konnten angegangen werden, die ohne eine Förderung aus dem Konjunkturpaket II nicht zu diesem Zeitpunkt und nicht in diesem Umfang möglich gewesen wären", betont der Landrat. Positiv bewertet er auch die breite Wirkung des Konjunkturpaketes für die heimische Wirtschaft: "Viele Betriebe im Landkreis haben durch Aufträge davon profitiert, was indirekt auch wieder dem Landkreis und den Ortsgemeinden durch höhere Gewerbesteuereinnahmen zugutekommt." Zum Erfolg des Förderprogramms hat nach Dupprés Erkenntnis auch beigetragen, dass die Zuschussanträge zügig bearbeitet wurden. Die Kreisverwaltung habe die Anträge abgestimmt und bei der Landesregierung vorgelegt, die weitgehend den Vorschlägen zugestimmt hat.

In der Verbandsgemeinde Wallhalben wurde mit dem Programm zum Beispiel die Verlegung von Leerrohren für DSL etwa in Knopp-Labach mit insgesamt 117 400 Euro finanziert - zu 100 Prozent. In Contwig waren es Grundschul- und Kindergartensanierungen für 9000 Euro, in Hornbach 17 000 für eine Grundschulsanierung in Höhe von 17 000 Euro. glö