Straßenausbau in Bechhofen Arbeiten vier Monate vor Plan fertig

Bechhofen · Die Lambsborner Straße in Bechhofen ist für etwa zwei Millionen Euro ausgebaut worden.

 Vier Monate vor dem eigentlichen Bauende laut Bauzeitenplan kann jetzt die neu ausgebaute Hautverkehrsader von Bechhofen wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden.

Vier Monate vor dem eigentlichen Bauende laut Bauzeitenplan kann jetzt die neu ausgebaute Hautverkehrsader von Bechhofen wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden.

Foto: Norbert Schwarz

Dass Fertigstellungsdaten bei Großbaumaßnahmen nicht eingehalten werden, ist inzwischen leider gängig. Für den Neuausbau der Lambsborner Straße in Bechhofen gilt das allerdings nicht. Vier Monate früher als vorgesehen kann jetzt die viel befahrene Verkehrsader wieder ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben werden. Wie der Pfälzische Merkur von Ortsbürgermeister Paul Sefrin erfuhr, soll dies am Mittwoch, 2. November, in den Nachmittagsstunden, verbunden mit einem kleinen Bürgerfest, passieren. Das Straßenbauunternehmen Eurovia aus Neunkirchen hatte für rund 2 Millionen Euro den Zuschlag zum Straßenausbauprojekt bekommen. 

Mit rund 540.000 Euro ist die Ortsgemeinde an dieser Großbaumaßnahme beteiligt. Ob diese Kosten eingehalten wurden oder welche Teuerungen die Ortsgemeinde zusammen mit den Grundstückseigentümern als Beitragspflichtigen unterm Strich zu verkraften hat, weiß Ortsbürgermeister Paul Sefrin zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht. Sefrin: „Eine geprüfte Schlussrechnung ist mir noch nicht vorgelegt worden, doch nach meiner Einschätzung zur gesamten Maßnahmeabwicklung bin ich mir fast sicher, dass es auch keine allzugroßen Aufreger geben wird. Die Gemeinde ist ja nur für den Kostenanteil Ausbau Bürgersteige zuständig und zahlungspflichtig. Was sich ja derzeit insbesondere im Straßenbau kostenmehrend niederschlägt sind die Asphaltkosten – und dafür ist ja der Landkreis Südwestpfalz als Straßenbaulastträger zuständig“, so der Bechhofer Ortsbürgermeister.

Geblieben ist bis zum heutigen Tag ein Schadensereignis, welches den Paul Sefrin persönlich sehr betroffen gemacht. Das ist zum Jahreswechsel von 2021 auf 2022 gewesen. Da standen bei einer Familie aus der Lambsborner Straße nach einigen regenreichen Tagen sämtliche Räume im Untergeschoß voller Wasser. Sefrin: „Das war schlimm, natürlich boten Orts- und Verbandsgemeinde noch in der Nacht Hilfen an, aber die Familie bekam das auf familiärer Ebene geregelt. Abschließende Regelungen im Schadensfall sind mir derzeit nicht bekannt. Aber die Sache hat mich einfach vom Verlauf her betroffen gemacht“, so der Ortsbürgermeister rückblickend.

Froh, wenn jetzt die insbesondere ins Saarland pendelnden Berufstätigen wieder auf der alten Verkehrsstraße fahren, werden insbesondere die Anlieger aus der Mühlstraße sein. Während der gesamten Bauzeit, sie hatte fast 24 Monate gedauert, weil zuvor noch Arbeiten an der Wasserleitung und dem Kanal verrichtet werden mussten, war der Straßenzug innerörtliche Umleitungsstrecke.

Das Straßenbild hat sich mit dem Ausbau positiv gewandelt. Beidseitig hat die Lambsborner Straße jetzt Bürgersteige und zwei Bushaltepunkte sind im Zuge des Projektes gleichfalls barrierefrei ausgebaut worden. In Richtung Lambsborn gibt es zudem einen Straßenteiler um den Verkehrsfluss abzumindern. 

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