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Kurt Schmidt bekommt eine Episode drei

Kurt Schmidt bekommt eine Episode drei

Die Freunde des einmalig schrulligen Kurt Schmidt wird es freuen. Es wird einen dritten Teil geben. Diesmal vergrößert der Nicht-mehr-Guru sein Geschäft und zieht damit im Ort den Neid auf sich. Im März 2017 geht es in die dritte Runde.

Auch im kommenden Jahr gibt es wieder die Theaterabende beim MGV Erbach . Die seltsamen Geschichten des Originals Kurt Schmidt werden fortgeschrieben. Die Aufführungen finden an allen Samstagen im März 2017 statt.

"Wir freuen uns auf die neue Saison. Wenn alles gut geht, so machen wir aus dem Leben der Familie Kurt Schmidt eine Trilogie", so die Verabschiedungsworte von Michael Mayer, Darsteller des Kurt Schmidt und Mundartübersetzer der Theatergruppe, jeweils am Ende der Aufführungen der Saison 2016. Nun, es ist gut gegangen. Nach "Laß die Sau raus, Vegetarisch ist gesund" und "Ein Guru für Fudschi-Peng" gibt es nun die Kurt Schmidt Episode drei: "Diagnose - Prognose - Bierdose", hieß es vom Verein.

Waren das in den vorangegangenen Stücken Theatervorlagen, die Michael Mayer auf die Familie Kurt Schmidt umformte und in Erbacher Mundart übersetzte, so ist diese letzte Episode sein eigenes Produkt. Selbstverständlich auch in Erbacher Mundart . Regie führt Franz Mehlhorn. Es handele sich um ein abgeschlossenes Theaterstück. Vorkenntnisse aus den letzten beiden Stücken sind nicht notwendig.

Und nun zu Kurt Schmidt zum Dritten: Den Guru hat er abgelegt und seinen Betrieb vergrößert. Die Werkstatt wurde ausgebaut und der Neuwagenverkauf ist hinzugekommen. Der Erfolg bleibt nicht unbemerkt, denn im Ort weckt das Begehrlichkeiten.

Der Sportverein, die Schule und auch die Pfarrgemeinde suchen bei ihm finanzielle Unterstützung. Sponsoring ist dafür das neudeutsche Wort. "Jeder kommt doher un halt die Hand uff", wettert Kurt und reagiert darauf in seiner ihm unnachahmlichen eigenen Art. Insbesondere der Herr Pfarrer bekommt das zu spüren, als er um Unterstützung für die neuen Glocken wirbt.

Auch Kurt‘s Zukunftsplanungen stoßen auf massiven Widerstand. Sohn Mathias ist mit dem ehemaligem Lehrling Sandra zusammen und beide sind beruflich eine geraume Zeit in Amerika, die Tochter Anne seit längerer Zeit mal wieder auf Besuch.

Mit ihr hat er seine eigenen Pläne, darunter auch die Verehelichung mit dem Sohn seines Hauptlieferanten, was seine Einkaufskonditionen erheblich verbessern würde. Anne und seine Frau Marianne erteilen ihm dafür eine Abfuhr.

Kurt stößt derweil allen vor den Kopf, auch so ganz nebenbei noch das Finanzamt. Da hat er plötzlich durch ein banales Geschenk die Begegnung mit etwas Unvorstellbarem. Wer oder was ihm da den Spiegel vorhält wird hier nicht verraten.

Die Aufführungen finden an allen Samstagen im März 2017 im Thomas-Morus-Haus statt. Die Karten zu acht Euro gibt es ab dem 12. Dezember in den bekannten Vorverkaufsstellen Textil Ecker und Elektro Roth.