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Knopper Gemeinderat beschließt Erhöhung der Friedhofsgebühren

Knopper Gemeinderat beschließt Erhöhung der Friedhofsgebühren

Knopp-Labach. Die letzte Gebührenerhöhung beim Friedhofs- und Bestattungswesen liegt in Knopp-Labach zwölf Jahre zurück. Bisher konnte die Gemeinde Hinweise der Kommunalaufsicht stets damit umgehen, dass sie einen ausgeglichenen Haushalt habe. Damit ist es jetzt jedoch vorbei. Gestern Abend mussten die Ratsmitglieder deshalb in den sauren Gebührenapfel beißen

Knopp-Labach. Die letzte Gebührenerhöhung beim Friedhofs- und Bestattungswesen liegt in Knopp-Labach zwölf Jahre zurück. Bisher konnte die Gemeinde Hinweise der Kommunalaufsicht stets damit umgehen, dass sie einen ausgeglichenen Haushalt habe. Damit ist es jetzt jedoch vorbei. Gestern Abend mussten die Ratsmitglieder deshalb in den sauren Gebührenapfel beißen. An einer Anhebung kamen sie nicht mehr vorbei. Allerdings fiel diese moderat aus. "Wir kommen nicht umhin, wir sind auf finanzielle Hilfen des Landes angewiesen und die werden nur gewährt, wenn eine Gemeinde ihre eigenen Einnahmemöglichkeiten ausschöpft. Dazu zählen auch die Bestattungsgebühren." Ortsbürgermeister Emil Schneider verwies jedoch darauf, dass die Anhebungsvorschläge mit der notwendigen Portion an Augenmaß vorgenommen wurden. Das Einzelgrab kostete bisher 360 Euro und wird künftig 400 Euro Kosten. Die Gebühr für das Doppelgrab steigt von 720 Euro auf 800 Euro und jede weitere Grabstelle kostet künftig 400 Euro. Sie kostete bisher 360 Euro. Für das Kindergrab mussten bisher 210 Euro an Gebühr bezahlt werden. Künftig sind es 230 Euro. Der Rat stimmte der neuen Gebührensatzung zu. Einverstanden war das Gremium auch mit der Regelung zwischen der Verbandsgemeinde Wallhalben und der Ortsgemeinde Gerhardsbrunn hinsichtlich der Investitionskostenanteile beim gemeinsamen Kindergarten in Wallhalben. Die werden künftig nach den Einwohnerzahlen umgelegt. Zu Gerhardsbrunn zählt auch die Annexe Scharrhof. Gerhardsbrunn zahlt für die Kinder des Ortes schon in Bruchmühlbach-Miesau seine Anteile, deshalb soll auch nur die Einwohnerzahl des Scharrhofes bei der Kostenverteilung in Wallhalben maßgebend sein. cos