Party nach der Corona-Pause : Kleinbundenbach feiert  Dorffest

Die Corona-Pause ist vorbei und in ein Kleinbundenbach konnte am Wochenende endlich wieder gefeiert werden.

Nahtlos wissen die Kleinbundenbacher Dorffest-Organisatoren an die Erfolge der früheren Jahre anzuknüpfen. Wie vor Corona spendierte nunmehr, dem Beispiel seiner Amtsvorgänger folgend, zum Festauftakt am Samstag Ortsbürgermeister Manfred Gerlinger das erste Festferkel, sorgte sich  der einheimische Metzger Markus Vollmar um die leckere Zubereitung am Spieß und  kamen die Besucher scharenweise, um die Traditionskette erfolgreich abzuschließen. Gefeiert wurde bis lange nach Mitternacht. Der plötzliche Platzregen just um diese Zeit konnte dem Feiervergnügen von gut und gern 300 Besuchern nichts anhaben. 

„Das war wie in alten Zeiten“, stellte ein restlos zufriedener stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Ralf Oswald fest. Ortsgemeinde und Heimatverein sind auch in diesem Jahr wieder die beiden tragenden Säulen des Festes.

Der Gesamterlös des Dorffestes kommt uneingeschränkt wieder der Dorfbevölkerung zugute. Mit dem Festgewinn werden Projekte finanziert, die sonst üblicherweise nicht realisierbar sind. Beispielsweise das Anschaffen von Spielgeräten für die Kinder oder Sitzgelegenheiten im Dorf.  Für die Helfer am großen Grill floss über den gesamten Einsatz zusätzlicher Schweiß, denn gleich ob Spießbraten oder die diversen Weißen, Roten und Frikadellen sind die Schwenkervariationen ein Renner beim Mittagstisch gewesen, der mit einer großen Auswahl an Schnitzelalternativen eine weitere Speiseplanüberraschung zu bieten hatte. Das Kindergartenpersonal war zur Stelle um die kleinen Festbesucher bei Laune zu halten und ihnen Freude am Gesichterschminken zu vermitteln. Dort wo sonst unterm Jahr und ohne Coronazwänge die Kleinbundenbacher dem Boulesport frönen, stand über das Dorffest 2022 eine Hüpfburg, die selbstverständlich das Herz vieler Kinder höher schlagen ließ.

Zur Kaffeetafel kamen den Organisatoren reichlich Kuchenspenden zugute. Gegen eine Spende wurden diese Spenden kostenlos an die Dorffestbesucher abgegeben. „Das verursacht weniger Arbeit und mit den Spendeneinnahmen fahren wir auf keinen Fall schlechter wie mit einem Kuchenverkauf“, resümiert Ralf Oswald. Rund 50 Helfer sorgten für einen idealen Dorffestverlauf. Ortsbürgermeister