Klein für positives Denken

Beim Neujahrsempfang der Ortsgemeinde Althornbach im Vorhof des Bürgerzentrums appellierte gestern Abend Ortsbürgermeisterin Ute Klein ans Gute im Menschen, damit kein Flächenbrand entsteht.

Kritische Worte fand gestern Abend beim Neujahrsempfang im noch unfertigen Hof des Bürgerzentrums Ortsbürgermeisterin Ute Klein (SPD ) und riet eine Kerze anzuzünden. Eine Kerze, um Wärme zu spüren, um gute Gedanken zu bekommen. Das sei auf jeden Fall besser als mit Worten und Taten zu zündeln, weil daraus sehr schnell wieder ein nicht gewollter Flächenbrand entstehen könnte.

Nicht allein in der großen Weltpolitik gebe es Ereignisse, die zum Kopfschütteln anregten. Die seien ebenso in der eigenen Ortsgemeinde oder der Verbandsgemeinde mitunter an der Tagesordnung und würfen die Frage auf, ob das tatsächlich sein kann, was da geschehen oder geschildert werde. Den anonymen Brief mit Mobbing-Vorwürfen gegen Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD ) verurteilte Klein heftig, weil dadurch Menschen in Misskredit gelangt seien, ohne dass irgendetwas bewiesen wurde. Klein sieht einen bundesweiten Trend, das Negative in den Vordergrund zu stellen, und riet, sich mehr auf das Gute, das Positive im Leben jedes Einzelnen wie auch dem Gemeindeleben zu konzentrieren.

In einem nachfolgenden Gespräch mit dem Merkur zählte Ute Klein auf, was in Althornbach im soeben begonnenen Jahr an Herausforderungen anstehe. Die Restarbeiten in der schon seit einem Jahr genutzten Bürgerhalle sollen schnellstmöglich erledigt werden. Ein Arbeitsschwerpunkt werde dann die Gestaltung des Hofbereiches sein, in welchem nach alter Tradition am Neujahrstag ein Lagerfeuer brannte und darüber ein Kessel mit Glühwein in den lodernden Flammen hing. Etliche Arbeiten am neuen Bürgerzentrum seien schon in Eigenleistung verrichtet worden; Ute Klein geht davon aus, dass die Bürgermithilfe nicht allein beim Gestaltung des Hallenumfeldes gefragt sein wird.

Neben dem Hofbereich soll das alte Hofgebäude ein Arbeitsschwerpunkt werden. Dort entstehen Räumlichkeiten mit vielfacher Nutzungsmöglichkeit für die Dorfvereine. Eine strenge Raumzuteilung für die einzelnen Vereine werde es nicht mehr geben: "Die Räume stehen Bürgern und Vereinen gleichermaßen zur Verfügung."