Kindergarten trockengelegt

Althornbach. Tief in die Tasche greifen musste die Ortsgemeinde Althornbach, um einem schon längere Zeit bekannten Missstand abzuhelfen: Die Eindeckung des Kindergartendachs war undicht geworden. Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen. "Wir hatten manche harte Nuss bei diesem Projekt zu knacken, doch unterm Strich ist alles gut gelaufen", stellt Ortsbürgermeisterin Ute Klein fest

Althornbach. Tief in die Tasche greifen musste die Ortsgemeinde Althornbach, um einem schon längere Zeit bekannten Missstand abzuhelfen: Die Eindeckung des Kindergartendachs war undicht geworden. Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen. "Wir hatten manche harte Nuss bei diesem Projekt zu knacken, doch unterm Strich ist alles gut gelaufen", stellt Ortsbürgermeisterin Ute Klein fest. Schon im Vorfeld der Arbeiten war die Weichenstellung für den Rat keineswegs einfach, blickt Klein zurück. "Mit welchem Material soll die Dacherneuerung erfolgen? Damit haben wir uns sehr intensiv befasst und dabei auch erkennen müssen, dass Gesamtansicht und vielleicht sogar Ästhetik doch den Kosten unterzuordnen sind", so Ute Klein. Arno Lang als Vertreter des Planungsbüros hatte aufgezeigt, welche Möglichkeiten denkbar wären. Selbst ein reines Foliendach mit anschließender Begrünung war damals als Alternative vorgetragen worden, erinnert sich die Ortsbürgermeisterin. Das Zink-Stehfalz-Dach oder ein sogenanntes Kalzipdach waren weitere Möglichkeiten, die im Rat diskutiert wurden. Hätte der Einrichtungsträger nicht auf die Kosten schauen müssen, wahrscheinlich hätte das Zink-Stehfalz-Dach den Zuschlag bekommen, weil sich alle damals einig waren, dass dies aus optisch und handwerklich am besten wäre. Aber - das konnte finanziell einfach nicht gestemmt werden. Ute Klein: "Das überschritt ganz einfach unsere Leistungsfähigkeit und dann müssen sich ja auch die anderen beiden Orte an den Erneuerungskosten beteiligen. Das wäre uns schlichtweg zu teuer gekommen.Den Vorzug hatte dann das Kalzip-Dach bekommen. Die Arbeiten selbst gestalteten sich nicht weiter schwierig. Selbst als die Ferientage nicht ganz für den Abschluss der Arbeiten ausreichten, gab es keine Probleme. Die Arbeitsbereiche wurden abgesichert und das Kindergartenpersonal beschäftigte die Kinder im nahegelegenen Spielplatz, wenn die Kleinen an die frische Luft mussten.

Das Kalzip-Dach wird künftig den Mardern keine Angriffsmöglichkeit mehr bieten. Die schwarzweißen Tiere sind es nämlich gewesen, die sich immer wieder am Dämmmaterial zu schaffen machten und die Ortsgemeinde überhaupt erst zu Gegenmaßnahmen zwangen. "Wir konnten aber nicht mehr reparieren, mussten vielmehr nach einer dauerhaften Lösung Ausschau halten und die ist jetzt sicher", sagt Bürgermeisterin Klein und wendet den Blick auf weitere Großprojekte: Neben dem Dorfmittelpunkt muss auch noch die Brücke zum Bödinger Hof hin erneuert werden. Foto: pma